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Flugplatz St. Jakob-Bozen: die Bedenken des Bürgerkomitees Leifers |
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Aeroporto San Giacomo: i dubbi del
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Als Sprecher des Bürgerkomitees
Leifers möchte ich zu den jüngsten Äußerungen unseres Landeshauptmannes zum geplanten
Flugplatzausbau Stellung nehmen. In der Dolomitenausgabe vom 31.10.06 wird
der Landeshauptmann wie folgt zitiert: "Wenn die Mediatoren sagen, die
Pistenverlängerung ist aus Sicherheitsgründen gar nicht nötig, dann wird sie
auch nicht durchgeführt." Mit solchen und ähnlichen irreführenden
Aussagen versucht der Landeshauptmann seit Monaten von der eigentlichen
Problematik ganz geschickt abzulenken. Wir lassen uns nicht länger vertrösten
und für dumm verkaufen. Die Landesregierung hat bei der
Adaptierung des Flugplatzes im Jahre 1998 vor lauter Überzeugung eine
Broschüre an Herrn und Frau Südtiroler verteilt, in der man mit breiter Brust
die Vorteile für die Bevölkerung verkündet, den "gezielten"
Vorurteilen entgegentritt und u.a. behauptet, "die Entscheidung des
Landes zu diesem Projekt ist kein Produkt des Zufalls". Wir alle wissen,
mittlerweile, dass es bei Gott kein Zufall war, sondern ganz gezielte
Irreführung der Bevölkerung. Das einzige Urteil zum Ausbau im Jahre 1998 das
man ernst hätte nehmen müssen, war jenes der Landesumweltagentur (13.01.1997)
mit folgendem Wortlaut: "Die Landesumweltagentur hat dieses
Flugplatzprojekt aus Gründen des Lärmschutzes, der Luftverschmutzung und des
Landschaftsschutzes abgelehnt und die urbanistische Sinnhaftigkeit, die
Sicherheit und die Wirtschaftlichkeit in Frage gestellt". Doch umsonst,
dieses Gutachten wurde, wie viele andere, nicht beachtet. Schließlich hatte
man sich mit Experten aus dem Ausland abgesichert. Nun zum heutigen Stand der Dinge.
Seit Monaten wissen wir, dass ein Ausbau des Flugplatzes um jeden Preis her
muss, weil die vor Jahren verkündete Wirtschaftlichkeit nicht gegeben ist.
Der ABD-Präsident Seebacher wird vor die Tür gesetzt, an seine Stelle tritt
der FERCAM-Chef Baumgartner. Mitte September wird der unter Zuziehung von
Experten ausgearbeitete Masterplan der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit
besagtem Plan, der den Ist-Zustand beleuchtet und die wirtschaftliche
Entwicklung des Flugplatzes in den nächsten Jahren aufzeigt, samt Studien und
Simulationen über mögliche Umweltauswirkungen, sollte der Landesregierung die
Entscheidung über einen möglichen Ausbau erleichtert werden. Trotz Masterplan
konnten einige Mitglieder der Landesregierung und zahlreiche SVP-Mandatare
sowie Oppositionspolitiker von der Sinnhaftigkeit nicht überzeugt werden.
Somit ändert man die Strategie, indem man die Bevölkerung verunsichert:
Südtirol verliert den Anschluss, wir nabeln uns vom Rest der Welt ab, die
Zukunft und Entwicklung der gesamten Wirtschaft sind gefährdet. Im Eifer des
Gefechts, vergessen diese Herren wohl, dass Südtirol zu den reichsten
Provinzen Europas zählt und dass bei uns nahezu eine Vollbeschäftigung
herrscht. Handwerk und Industrie müssen den Vergleich mit anderen Ländern
nicht scheuen, die Tourismusbranche kann auf über 5 Millionen "';- Gäste zählen, bzw. über 25
Millionen Nächtigungen aufweisen und dies - es sei mir erlaubt zu bemerken,
ohne einen gut funktionierenden Flughafen. Vielleicht sind wir nicht so
abhängig davon, ob es in Südtirol einen Flughafen gibt oder nicht, vielleicht
liegen unsere Stärken anderswo. Südtirol liegt im Herzen
Europas, ist allseits bekannt für seine einmaligen landschaftlichen Reize,
für sein angenehmes Klima, geschätzt für Ruhe und Erholung. Die Produkte unseres Landes sind
weltweit als Qualitätsprodukte anerkannt und dies nicht zuletzt weil der
Fleiß und Arbeitswillen und auch die Gastfreundschaft unserer Bevölkerung
sprichwörtlich sind. Können und wollen wir dies wirklich alles vergessen? Umweltbelastung: Bewerten die herbei gezogenen Experten unsere
Lebensqualität? Das Argument, die im Einzugsgebiet des Flugplatzes ansässige
Bevölkerung würde auf Grund der ohnehin schon erhöhten Lärmbelästigung (A22, Eisenbahn,
Staatsstrasse) den Fluglärm gar nicht wahrnehmen, ist schlichtweg eine
Frechheit, ganz zu schweigen von den Schadstoffemissionen. Die Basis- und Kinderärzte des
Sanitätssprengel Leifers-Branzoll-Pfatten haben in einem Schreiben an den LR
für Gesundheit und Soziales Dr. R. Theiner eine jede weitere Zunahme der
Umweltbelastungen als unverantwortlich bezeichnet. Wenn Grenzwerte jetzt
schon nicht mehr eingehalten werden, muss man jede weitere Belastung
verhindern. Vorschläge: Da die Flughäfen Innsbruck und Verona von
Billigfluglinien angeflogen werden und diese in Bozen ohnehin nicht landen
können, wäre ein kostenloser Zubringerdienst zu jenen Flughäfen herzustellen.
Ein ähnliches Projekt besteht bereits über die SMG mit den Flughäfen Brescia,
Bergamo und Treviso, wo der Fluggast um € 22.00 vom Flughafen nach Südtirol
und wieder zurück gebracht wird. In naher Zukunft könnte ein modernisiertes
Eisenbahnnetz die Busse dann ersetzen. All die genannten Flughäfen sind von
Bozen aus in 1,5 St. Autofahrt zu erreichen. Schon allein dieser Umstand
müsste die Betreiber des Flugplatzes Bozen zur Einsicht bringen, dass die
wirtschaftlichen Ziele, die man sich laut Masterplan gestellt hat, mit aller
größten Wahrscheinlichkeit nie erreicht werden können. Mediatoren: Über die Aufgabe der Mediatoren herrscht große
Unklarheit. Mein Standpunkt ist diesbezüglich folgender: bei einem
Mediationsverfahren geht es um die verständliche und transparente Vermittlung
von Informationen und Inhalten zwischen den Beteiligten und einer eventuellen
praktikablen Lösung des Problems. Mediatoren stellen in keinem Falle
Gutachten oder Urteile über einen Ausbau des Flughafens aus. Im Falle des
Flugplatzes St. Jakob-Bozen gibt es zwei Fronten, die Betreibergesellschaft
als Befürworter und ein Großteil der Bevölkerung als Gegner. Die Politik wäre
eigentlich der Mediator überparteilicher Natur zwischen den beiden Positionen
mit dem Blick auf das Allgemeinwohl. Jede Entscheidung gegen den Volkswillen
ist demokratiepolitisch nicht vertretbar. Leifers,02.11.06 Clementi Otmar Sprecher des Bürgerkomitees |
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Come
portavoce del Comitato Civico di Laives, vorrei prendere posizione sulle
ultime parole dette in merito all’ampliamento dell’aeroporto, dal nostro
presidente Durnwalder. Cito: “Se i mediatori dovessero dire che un
allungamento della pista non è indispensabile per motivi di sicurezza, non si
farà”. Con affermazioni simili si intende sviare la popolazione dalla
problematica vera e propria. Non ci lasciamo ulteriormente “consolare” e
vendere per “gnorri”. Durante
i lavori di adattamento del 1998, la Giunta Regionale ha, con tanta
convinzione, spedito un opuscolo alla popolazione altoatesina. In queste
pagine erano elencati i vantaggi per i cittadini, venivano smentiti tutti i cosiddetti
pregiudizi al riguardo e tra le altre cose si legge: “La decisione della
giunta riguardo a questo progetto non è un prodotto dettato dal caso”. Dio sa
se non era un prodotto dettato dal caso, ma un opuscolo distribuito per
confondere le idee alla popolazione. L’unico giudizio che all’epoca era da
considerare seriamente era quello dato dall’Agenzia per l’Ambiente
(13/01/1997) che diceva: “L’agenzia per l’ambiente ha respinto il progetto
dell’aeroporto per motivi di inquinamento acustico, inquinamento dell’aria e
per motivi di tutela ambientale e mette in dubbio il senso urbanistico, la
sicurezza e la questione redditizia ed economica.” Ma fu tutto inutile.
Questa relazione non è stata presa in considerazione, come molte altre. In
fin dei conti, ci si è avvalsi di esperti dall’estero per giustificare la
decisione dell’ampliamento. Ma
veniamo ora agli ultimi avvenimenti. Da mesi sappiamo, che un ampliamento
dell’aeroporto deve essere fatto a tutti i costi, perché la redditività
annunciata anni fa, non è data. Il presidente dell’ABD Seebacher è stato
messo alla porta. Al suo posto è subentrato il sig. Baumgartner. A metà
settembre viene presentato il nuovo Masterplan, che è stato elaborato con
l’aiuto di esperti. Con questo Masterplan si evidenzia la situazione attuale
e lo sviluppo economico per i prossimi anni, compresi studi e simulazioni
riguardo a possibili ripercussioni sull’ambiente. Tutto per semplificare la
decisione alla Giunta. Però anche con questo Masterplan non si è riusciti a
convincere del senso di questo progetto tutti i membri della Giunta
Provinciale, molti mandatari della Stella Alpina e politici dell’opposizione.
Si passa allora ad un cambio di strategia.: l’Alto Adige perde il
collegamento dal resto del mondo, il nostro futuro e lo sviluppo economico
sono in pericolo. In tutte queste visioni catastrofiche ci si dimentica che,
l’Alto Adige è tra le regioni più ricche d’Europa, dove la disoccupazione è
quasi nulla. Artigianato e industria non devono temere la concorrenza con
altri paesi, il settore turistico può rallegrarsi per ben 5 milioni di ospiti
che portano i pernottamenti a più di 25 milioni. Tutto questo, lasciatemelo
dire, senza un aeroporto che funziona bene. Forse non dipendiamo così tanto
dall’aeroporto, forse i nostri punti di forza sono da cercarsi altrove.
L’Alto Adige è nel cuore d’Europa, è famoso per le sue montagne uniche, per
il clima mite e apprezzato per la quiete, diventando meta preferita di
villeggiatura di molta gente. I prodotti
di questa regione sono conosciuti in tutto il mondo come prodotti di qualità,
anche perché parte tutto da una popolazione dedita al lavoro e diligente e da
operatori che lavorano nel settore del turismo famosi per la loro ospitalità.
Possiamo e vogliamo davvero dimenticare tutto questo? Impatto ambientale: Gli esperti a cui si fa affidamento, tengono conto
della nostra qualitá di vita? Argomentazioni come quelle, che coloro che
vivono vicino all’aeroporto non risentono del rumore degli aerei in quanto
già sopportano il rumore di autostrada, ferrovia e statale, sono a dir poco
una sfacciataggine. Senza parlare delle emissioni nocive. I medici di base e
i pediatri di Laives, Bronzolo e Vadena hanno espresso il loro parere tramite
una lettera all’assessore Theiner, ritenendo ogni aumento di emissioni in
questa zona come irresponsabile. Se già oggi non si riesce a stare entro i
limiti previsti dalla legge, bisogna evitare ogni ulteriore fonte di
inquinamento. Proposte: Dato che gli aeroporti di Innsbruck e Verona sono
serviti da voli low-cost che non possono atterrare a Bolzano, sarebbe
opportuno investire in un servizio di collegamento gratuito verso questi
aeroporti. Un progetto simile è giá stato messo in piedi dalla SMG con gli
aeroporti di Brescia, Bergamo e Treviso, i quali sono raggiungibili – andata
e ritorno – con soli 22 euro. In un prossimo futuro questi trasferimenti
potrebbero essere fatti anche con la ferrovia. Tutti questi aeroporti sono
raggiungibili in macchina in un tempo di ca. 1,5 ore. Solo questo dato di
fatto dovrebbe mettere in dubbio l’aspetto economico dell’aeroporto di San
Giacomo, facendo pensare che i risultati economici inseriti nel Masterplan
non potranno mai essere raggiunti. Mediatori: Sul compito di questi mediatori c’è grande confusione.
Il mio punto di vista è il seguente: durante un processo mediatorio, si
discutono in modo trasparente e chiaro tutte le informazioni e le
argomentazioni delle due parti. Il risultato dovrebbe essere una soluzione
accettabile da entrambi. I mediatori non sono in alcun modo chiamati per dare
un giudizio o per decidere su un ampliamento dell’aeroporto. Nel nostro caso
ci sono due fronti opposti: da una i sostenitori dell’ampliamento, l’ABD,
dall’altra la maggioranza della popolazione contraria a questo progetto. Il
mediatore dovrebbe essere la politica, al di fuori da ogni convenienza di
partito. Ogni decisione contro la volontà della popolazione è politicamente e
democraticamente non condivisibile. Laives
02.11.06 Clementi Otmar Portavoce del Comitato Civico |