Lettere                 Riceviamo e volentieri pubblichiamo:

Leserbriefe              Wir erhalten und veröffentlichen gerne:

 

14/08/2008  Flugplatz Nein! (leserbrief Dolomiten)

Der Flughafen in Bozen ist in der Krise. Die aktuelle Fluglinie hat aufgrund des Verlustes den Vertrag aufgelöst. Auch wenn die gewählten Politiker den Start- und Landeplatz vergrößern und Hangars bauen wollen, wird die Bilanz noch höhere "rote Zahlen" haben. Angesichts der Tatsache, wie stur man auf derartigen Fehlentscheidungen beharrt, nehmen die Schulden, die vom Geld der Bürger bezahlt werden, noch mehr zu. Es fliegen nur wenige Leute von Bozen weg; es werden nicht mehr werden. Die evtl. nachfolgenden Fluglinien werden Millionen-Verluste machen.

Wir haben bereits Flughäfen in der Nähe, wie z.B. Innsbruck, München, die günstigere Fahrtickets haben. Bereits große Flughäfen, Fluglinien sind in Krise, z.B. Alitalia. Wenn bereits große Fluglinien im Defizit sind, warum plant man Hangars und eine Verlängerung des Start- u. Landeplatzes (Bäume wurden bereits gerodet)?

Steuern gerecht reduzieren, Tarife für Strom, Müll usw. reduzieren, Hausfrauenrenten, und nicht Geld verschwenden.

Den Flughafen schließen, um weitere Verluste zu vermeiden und um nicht weiteres Geld zu verschwenden, um nicht die Luft noch mehr zu verschmutzen, Lärm zu reduzieren, die Natur nicht noch mehr zu zerstören (daher auch heftige Gewitter), die Gesundheit der Personen und Tiere nicht noch mehr zu gefährden.

von Dr. Christa Pardeller, Bozen, Deutschnofen

 

 

14/08/2008  Flughafen Verschwendung! (leserbrief Dolomiten)

 

Nach dem ersten Ausbau des Flughafens versprach die Landesregierung, dass sich Letztgenannter mit 3,3 Flügen am Tag rentieren werde. Heute wissen wir, dass teilweise sieben Linienflüge am Tag bei weitem nicht ausreichen, um die Kosten für die unnütze Struktur zu decken. Auch der umstrittene Ausbau konnte an dieser Tatsache nichts ändern. Statt die vielen Proteste der Bevölkerung und 30.000 gesammelte Unterschriften zum Anlass zu nehmen, um den Flughafen zu schließen, werden seit Jahren unzählige Millionen Euro zum (Flugzeug-) Fenster rausgeworfen, ohne erkennbaren Nutzen für den "normalen" Bürger zu stiften. Dass der Flugplatz vor allem von den heimischen SVP-Parlamentariern genutzt wird, um (kostenlos) nach Rom zu kommen, und kaum Touristen anzieht, scheinen die Herrschaften im Palais Widmann dabei in Kauf zu nehmen. Außerdem versprach die Landesregierung damals, dass die Struktur nicht erweitert werde und bestehende Gebäude nur adaptiert werden sollten. Tatsächlich ist der Bau von neuen Hangars und der Ausbau des Flughafengebäudes geplant. Die Landebahn soll laut Landesregierung nicht ausgebaut werden. Solche Versprechen kennen wir ja bereits. Können wir das noch glauben?

von Stefan Zelger, Gemeinderat und Landtagskandidat der Süd-Tiroler Freiheit, Tramin

 

 

 

21/09/2007  "niemals gegen den Willen der Bevölkerung"

Im Dolomiten-Bericht vom 19.9.07 über die Begegnung des Landeshauptmanns Durnwalder mit kanadischen Studenten lese ich, wie er auf die Frage nach dem Ausbau des Flugplatzes geantwortet habe, dies werde "niemals gegen den Willen der Bevölkerung" geschehen. Das ist eine gute Nachricht: denn es bedeutet eindeutig, dass auch der Landeshauptmann auf das Ergebnis der Volksabstimmung im Frühling 2009 wartet und anerkennt, dass in dieser Frage eben "der Wille der Bevölkerung" geschehen muss, in einem fairen und demokratischen Prozess wie eine Volksabstimmung es eben ist. Schade nur, dass die Regelung über die Volksabstimmungen in Südtirol noch nicht so demokratisch ist, wie sie meiner Meinung nach sein sollte (etwa mit dem beteiligungsfeindlichen Quorum von 40 %)... aber auch das wird sich hoffentlich mit dem zweiten Referendum über direkte Demokratie, das zeitgleich mit dem Flugplatzreferendum stattfinden wird, grundlegend ändern.

Sybille Tezzele Kramer Montan

 

 

18/09/2007 Aeroporto, la giunta deve aspettare il referendum.

E' stato reso noto in questi giorni che sulla questione aeroporto la Giunta provinciale ha deciso di bloccare l'ampliamento prendendo nel contempo dei provvedimenti che fanno pensare a un futuro ripensamento. E' bene ricordare un fatto rilevante: nella primavera di quest'anno circa 28.000 cittadini altoatesini hanno chiesto di poter decidere in merito al futuro dello scalo firmando per un referendum propositivo con esito vincolante. Il referendum avrà luogo solo nel 2009 a causa del fatto che le elezioni provinciali sono previste per il prossimo anno, e secondo la legge vigente, la consultazione popolare dovrà avvenire in un secondo tempo. Il referendum tuttavia sarà appunto a esito vincolante, quindi è prematuro decretare provvedimenti dispendiosi per la futura gestione in funzione. Sarebbe bene rispettare la volontà degli elettori che hanno ora diritto di poter decidere sulla questione, e anzi di questa richiesta legittima dovranno tener conto le forze che ora si preparano alla campagna elettorale. Non si può dare per scontato che "intanto" dobbiamo mandare avanti l'aeroporto "un altro pochino".  Conviene riflettere sul fatto che potrebbe trattarsi di uno spreco di denaro pubblico.

Alessandro Cosi (S.Giacomo)

 

18/09/2007 Wo bleibt der Wille des Volkes?

Was man in den letzten Tagen über den Bozner Flugplatz hört, gibt zu bedenken, da etwas Wesentliches dabei vergessen wurde: nämlich dass im Frühling 28.000 Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Unterschrift bestätigt haben, über die Zukunft des Flugplatzes in einer verbindlichen Volksabstimmung selbst entscheiden zu wollen. Sollte das Ergebnis des Referendums, das aufgrund der Landtagswahlen erst 2009 stattfindet, die Schließung des Flugplatzes (Ende der öffentlichen Finanzierung) zur Folge haben, dann wären alle jetzt getroffenen Entscheidungen sinnlose Geldverschwendung! Außerdem finde ich es nicht richtig, dass solche Entscheidungen (Bau des Hangars usw.) auf der Basis der Mediation getroffen wurden: es handelt sich dabei ja nur um einen Kompromiss all jener, die an der Mediation beteiligt waren. Wo aber bleibt der Wille des Volkes?

Alessandro Cosi (S.Jakob)

 

11/06/2007 Stille Opfer?

"Welchen Vorteil in Sachen Lärmbelastung kann man sich mit der Schließung des geräuschlosen Segelflugbetriebes erwarten?" fragen die Aero Club "Sportler" scheinheilig und sehen sich sogar als "Stille Opfer" (TZ vom 5. Juni). Die Opfer dieses Freizeitspaßes sind leider einmal mehr wir Flughafenanrainer, da besonders an Wochenenden, wenn man sich am Balkon oder im Garten entspannen könnte, die Segelflieger von dröhnenden Sportmaschinen mit Vollgas über unsere Köpfe kreisend emporgeschleppt werden.

Martin Schweiggl,

St.Jakob/Bozen

 

05/06/2007 Mehr Fluglärm statt Musik.

Statt der erforderlichen 70 neuen Lehrerstellen an den Musikschulen hat die Landesregierung also gerade mal fünf genehmigt, obwohl 2.200 Kinder und Jugendliche auf den Wartelisten stehen. Bei Familien, Kinder- und Jugendbildung wird verantwortungslos geklemmt, für Flughafen und Straßenbauten werden hingegen die Millionen nur so in die Luft bzw. auf die Straße geworfen. Auch meine zehnjährige Tochter steht seit drei Jahren auf der Warteliste der Musikschule. Bald verliert sie wohl die Lust auf ein Instrument - und eine wichtige Lernerfahrung ist für ein ganzes Leben vertan.

Bernadette Sulzenbacher,

St. Jakob/Bozen

 

22/05/2007 Volksbefragung

Könnten Sie sich heute noch ein vierspuriges Betonmonster anstelle der historischen Talferbrücke vorstellen? Zum Glück haben die 20.000 BoznerInnen, die vor 20 Jahren gegen diese schon definitiv genehmigte und finanzierte "Autobahnbrücke" in die Altstadt unterschrieben, bei den damaligen Stadtpolitikern Einsicht und ein offenes Ohr gefunden. Die 35.000 SüdtirolerInnen, die vor 10 Jahren gegen den abenteuerlichen Flughafenausbau unterschrieben, stießen hingegen bei der Landesregierung leider auf taube Ohren. Sie hätten uns ein Millionendesaster und zusätzliche Umweltbelastungen erspart. Deshalb dürfen wir uns heute die Chance auf eine verbindliche Volksbefragung nicht entgehen lassen: Bis 10. Juni können wir noch in der Gemeinde für eine Volksabstimmung überden Flughafenausbau und eine bessere gesetzliche Verankerung unseres Mitspracherechts unterschreiben.

Dr. Martin Schweiggl,

St. Jakob/Bozen

 

20/05/2007 Landet lieber in Rovereto als in Bozen

Es ist richtig, dass die ach so konservative und Modernem unaufgeschlossene Provinz Bozen mit vorwiegend Berg-, Wein- und Obstbauern keinen Flughafen benötigt und der bestehende Flugplatz seelenruhig geschlossen werden könnte, da er in der allgemeinen Luftfahrt einen äußerst schlechten Ruf besitzt bezüglich Service und Freundlichkeit gegenüber Piloten sowohl in der Luft, als auch am Boden. In Deutschland wird für die allgemeine Luftfahrt stets empfohlen: landet lieber in Rovereto als in Bozen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Stoeger Deutschland

 

 

18/05/2007 La favola dell’aeroporto

Interessante dal punto di vista dell’uso della comunicazione quanto sta avvenendo ,da mesi ,attorno alla questione aeroporto ovvero “ come manipolare l’opinione pubblica. Efficace e martellante secondo la teorizzazione che se goccia a goccia dici qualcosa è più facile farla passare. L’annuncio della notizia trasforma un’idea in un fatto. Qualcuno ha detto “ quelli quando hanno deciso qualcosa passano anche sopra ai cadaveri ! (il riferimento è ai potenti soggetti economici che stanno sostenendo l’ampliamento e ai politici che rappresentano i loro interessi) Ed è così che immagino che finirà la farsa della mediazione e del confronto con buona pace di tutti perché è evidente che anche l’auspicato referendum servirà al massimo a ritardarne i lavori. Basterà, in sostanza, una significativa azione promozionale centrata sui vantaggi turistici per convincere della necessità dell’opera e forse anche un accenno progressista alla modernità costituirà un buon argomento. Ciò che sgomenta sono comunque le tesi: “Dall’aeroporto non inquina “a “ il numero dei decibel e inferiore a quello dei camion e soprattutto dei treni merci “ se poi aggiungiamo che l’hangar è una necessità “ (è già in costruzione per chi non lo sapesse) e che “finalmente i bolzanini potranno andare in ferie da Bolzano” il giochetto è fatto. Non dobbiamo essere illusi è evidente che l’economia non è al servizio della collettività ma la collettività pienamente asservita all’economia. Bene, considero che la valutazione d’impatto, la salute dei cittadini siano aspetti del tutto secondari e fondamentalmente irrilevanti. Azzardo gli esiti della mediazione: “L’aeroporto certamente apporterà un contributo in termini d’emissione di gas tuttavia limitata; in parte potrà risentire la popolazione che vive nei pressi ma sarà possibile attraverso alcuni accorgimenti limitare i danni, fra questi l’utilizzo di moderni areoveicoli in grado di limitare sia l’emissione dei gas stessi che la rumorosità”. E ancora diranno : “ Occorre, altresì pensare che la vicinanza dell’aeroporto ridurrà l’utilizzo dei veicoli che attualmente ,per fruire dei voli ,attraversano parte della provincia per recarsi a Monaco o Verona” (mica ti dicono che anche dal Trentino si muoveranno in macchina per prendere l’aereo). “Indubbiamente l’aumento dei voli determinerà un rientro del deficit e soprattutto l’economia nel suo insieme ne trarrà beneficio “ (più posti di lavoro per la popolazione e bla bla bla…) quindi: si faccia. Ora ciò che non dicono e su questo mentono, spudoratamente mentono, sono le prospettive quando crei un impianto lo vuoi sfruttare al massimo ed oggi dici 10 aerei in media il giorno e domani diventano 30; ciò che non dicono è che presumibilmente vi sarà un interesse anche per il trasporto delle merci, ciò che non dicono  è che hanno già deciso ma ….Bolzano è una bella città e anche i suoi vicini paesini   peccato che sia in una conca buona sgasata a tutti.

Marina  Ferrari Laives

 

17/05/2007 Omnibus für Direkte Demokratie

Zur Zeit ist der Omnibus für Direkte Demokratie in Südtirol unterwegs. Diese Gelegenheit bietet den interessierten Bürgerinnen und Bürgern nicht nur die Möglichkeit, für die laufenden Volksinitiativen zu unterschreiben, sondern auch, mit den Mitgliedern des Vereins "Mehr Demokratie" aus Deutschland, die den Omnibus begleiten, über ihre Erfahrungen zu diskutieren. Besonders in Bayern und Hamburg hat sich durch den direkten Einsatz der Bevölkerung in Dingen Bürgerrechte und Mitsprache viel getan. Vor zwei Wochen hat der bayrische Minister Beckstein sich in der Cusanus-Akademie in Brixen lobend über die Instrumente direkter Demokratie ausgesprochen. Es sieht so aus, als würde direkte Demokratie tatsächlich ein Mittel gegen Politikverdrossenheit sein, und als würde verbindliche Mitsprache eine Brücke bauen können über den Abgrund, der auch bei uns oft zwischen Wählern und Gewählten zu spüren ist. Wäre das nicht wünschenswert?

Sybille Tezzele Kramer Montan

 

15/05/2007 Flughafen/Argumentationsnot

(Argumentations)not macht erfinderisch. So wird der Flughafen von manchen Lobbysten gar als Umweltinvestition etikettiert, da er angeblich den Autoverkehr verringere. Aber armer Flugpassagier, auf den kein Auto wartet: Er landet nämlich in der "öffentlichen Verkehrswüste". Der Zug fährt direkt vor der Nase vorbei: St.Jakob hat zwar einen Flughafen aber noch immer keine Zughaltestelle.

Also beschwerliches Kofferschleppen zur Bushaltestelle in die Industriezone. Dort: kein Fahrkartenautomat, kein Wetterschutz, nicht einmal eine Wartebank. Und zu den Nachtflügen auch kein Bus mehr.

Martin Schweiggl, St. Jakob/Bozen

 

 

10/05/2007 Weltklimabericht  Flughafenausbau

Gemäß Teil 3 des Weltklimaberichtes hat die Menschheit noch ganze acht Jahre Zeit, die Voraussetzungen für eine wirksame Reduktion der Treibhausgase zu schaffen. Das heißt de facto, die ersten Maßnahmen sind sofort zu setzen. Unter diesen Umständen den Bozner Flugplatz auszubauen und den Flugbetrieb zu potenzieren, wäre die falscheste Maßnahme überhaupt - gilt der Flugverkehr doch als Klimakiller Nummer eins. Landeshauptmann Durnwalder und seine Crew hätten jetzt die optimale Gelegenheit, ohne Gesichtsverlust aus den Ausbauplänen auszusteigen. Denn dass der Schutz des Klimas Vorrang vor den wirtschaftlichen Interessen unserer Industriellen und Hoteliers haben muss (wobei diese sich gar nicht einig sind, dass es den Ausbau wirklich braucht), müsste mittlerweile auch den verstocktesten Wirtschaftsschädeln einleuchten.

Die Politiker von heute entscheiden über die Lebensbedingungen unserer Kinder und Enkel morgen. Im Interesse dieser kommenden Generationen wünsche ich mir eine Rücknahme der Ausbaupläne. Eine Entscheidung angesichts neuer Fakten rückgängig zu machen, zeugt nicht von Wankelmut, sondern von Verantwortungsbewusstsein und Lernfähigkeit.

Maria Hechensteiner, St. Pauls

 

07/05/2007 Referendum 10 giugno, ultimo giorno!

Molti di noi sono contrari all’aeroporto! Chiediamo più democrazia e coinvolgimento nelle grandi decisioni politiche. Quotidianamente contribuiamo però con i nostri soldi, contro la nostra volontà e quindi in maniera molto “democratica” al mantenimento di quest’infrastruttura deficitaria. E’ molto semplice no? A questa situazione d’impotenza e all’opinione purtroppo molto diffusa nella nostra Provincia che il grande Luis ha in sostanza già deciso, possiamo ancora dare, tutti uniti, un bel colpo di timone. Qui ci sono in gioco la salute di tutti gli Altoatesini (!) e lo sperpero dei nostri soldi. Alternative? Continuiamo a dare il nostro contributo “volontario”, teniamoci i voli di linea, ne riceveremo molti di più, ovviamente tanti nuovi voli charter (altrimenti la nostra economia va a rotoli) e, prossimamente, forse anche una “Fly-Trans” per il trasporto merci in tutta Europa, perché una flotta di camion per il trasporto su strada esiste già. In questo modo si potrebbero trasportare merci in tempo reale ed in modo razionale! Poco importa se il pedaggio autostradale aumenta, tanto la benzina per  i voli non è tassata! A proposito, avete mai sentito parlare tanto di classi EURO degli aeroplani e di quali porcherie ci “gocciolano” sulle nostre teste?

Mi chiedo, se noi Altoatesini “ribelli e contrari” siamo veramente un gruppo di poveri “montanari”, solo perché non vogliamo l’aeroporto e ci battiamo per la  tutela dell’ambiente e la nostra sacrosanta salute?      

Gardener Oskar, Leifers

 

04/05/2007 Volksbefragungen; 10. Juni, letzter Tag!

Viele von uns sind gegen den Flugplatz, für mehr Demokratie und mehr Mitspracherecht. Tag für Tag  tragen wir aber gegen unseren Willen, also auf ganz „demokratische“ Art und Weise, mit unserem Steuergeld, zum künstlichen Erhalt dieser maroden Einrichtung bei. So einfach läuft das! Die im Land leider weit verbreitete Meinung, dass der Luis längst  schon alles entschieden hat, könnten wir dieses Mal gemeinsam noch ändern und dieses allgemeine Ohnmachtgefühl endlich abbauen! Es geht um die Gesundheit und das Steuergeld aller (!) Südtiroler. Alternative? Wir „spenden“ fleißig weiter und immer mehr, behalten die Linienflüge, bekommen neue dazu, neue Charterflüge sowieso (sonst „stirbt“ unsere  Wirtschaft) und, demnächst, voraussichtlich auch noch eine „Fly-Trans“ für europaweite Frachttransporte, denn eine Transportflotte auf Rädern haben wir ja schon. So könnten auch Waren noch besser und noch schneller verfrachtet werden. Die Erhöhung der Maut für LKWs kann kommen, das Flugbenzin ist ja steuerfrei! Übrigens, sprechen die Befürworter etwa über Euroklassen der Flugzeuge und über den Dreck, der auf unsere Köpfe niederprasselt?

Sind und bleiben wir Südtiroler tatsächlich ein armes „Bergtschögglvolk“, wenn wir den Flugplatz ablehnen, weil uns die Gesundheit und die Umwelt heilig sind?

Gardener Oskar, Leifers

 

23/04/2007 Appell an alle Südtirolerinnen und Südtiroler (Dolomiten 27/04/2007)

Der AVS Sektion Unterland hat sich in einer Resolution gegen den Ausbau des Flugplatzes ausgesprochen. In einer Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Lebenswertes Unterland erfuhr ich kürzlich von konkreten bedenklichen Daten und Fakten bezüglich den Folgen einer Zunahme des Flugverkehrs. Es würde mich wirklich interessieren, ob die Mehrheit der Südtirolerinen und Südtiroler angesichts des Wissens um die Folgen für Natur und Umwelt und für die Gesundheit der Menschen im Unterland dieses Tal bedenkenlos opfern würden, nur weil die Probleme sie nicht selbst direkt betreffen. Diesen Einwand höre ich manchmal im Zusammenhang mit der Unterschriftensammlung für eine Volksabstimmung zum Flugplatzausbau. Wobei es ja gar nicht stimmt, dass der Ausbau sie nicht direkt betrifft: sind es doch die Steuergelder des gesamten Landes, die in den Ausbau fließen würden. Ich jedenfalls glaube an ein solidarisches Südtirol und appelliere an alle: setzen wir gemeinsam dieses friedliche Zeichen der Bürgermündigkeit, agieren wir souverän und entschlossen, wagen wir mehr Demokratie mit einer Unterschrift für die Volksabstimmung, denn das heißt nichts weniger als dass wir Bürgerinnen und Bürger diesmal mitreden möchten!

Sybille Tezzele Kramer Montan

 

20/04/2007 Leiferer, wacht auf! (Dolomiten 26/04/2007)

Am 19. April  fand im „Don-Bosco-Saal“ in Leifers ein Informationsabend mit den örtlichen Verwaltern zum Thema „Flugplatz und Direkte Demokratie“ statt. Anwesend waren vielleicht an die dreißig Personen, davon mehr als die Hälfte Vortragende, Gemeindeverwalter (einschließlich Bürgermeister) und  Aktivisten. Welch ein trauriger Anblick! Wo waren an diesem Abend die „besorgten“ Leiferer und unsere Vertreter der deutschen Sprachgruppe, wo sind sie geblieben? Wundern wir uns nicht, wenn die 13.000 Unterschriften voraussichtlich (wie es scheint) auf der Strecke bleiben und uns in Zukunft billige und klapprige  „Spirituskocher“ mit allem Scheiß aus der Luft bescheren.

Trotzdem gebührt ein großes Lob vor allem den unermüdlichen Kämpfern der verschiedenen Umwelt- und Initiativgruppen. Unsere Nachbarn im Südtiroler Unterland rühren sich beispielsweise gewaltig und machen es uns Leiferern vor, wo es eigentlich lang geht. Hat die Leiferer Bevölkerung etwa alleine die wahre Gefahr und die Zeichen der Zeit nicht erkannt? Wird schon sein, weil der Flugplatz so weit weg ist und Start und Landung der Flieger die Messgeräte ohnehin nicht ansprechen lassen(!). Eh gut, dass man Vieles, was von den „umweltfreundlichen“ Flugzeugen hinten ausgepustet wird, nicht schmecken und riechen kann!

Gardener Oskar, Leifers

 

 

13/04/2007 Der Flugplatzausbau

Weil er die Luft zusätzlich belastet - weil so viele Steuergelder hineinfließen, die an anderen Stellen eingespart werden müssen - weil die angegebenen wirtschaftlichen Vorteile nicht wirklich nachvollziehbar sind - weil nicht vorstellbar ist, was das für das betroffene Gebiet konkret bedeuten würde (Lärm, Sicherheit, Verkehr, Luftverschmutzung): aus diesen und anderen Gründen stehen viele Menschen dem geplanten Ausbau des Flugplatzes skeptisch gegenüber. Im Gespräch zu diesem Thema ballt hie und da einer zornig und zugleich resigniert die Faust gen Bozen und poltert: "Man kann eh nichts mehr tun! Das ist alles längst entschieden!" Vielleicht hat tatsächlich "Jemand" längst, für sich, entschieden, aber das ist nicht die entscheidende Entscheidung! Denn entscheidend ist, wieviele Menschen jetzt für eine Volksabstimmung zum Flugplatzausbau unterschreiben - in allen Gemeinden Südtirols und an den Unterschriftenständen. Dass das etwas vollkommen Neues ist, dass es sich nicht um eine der üblichen Protest-Unterschriftensammlungen handelt sondern dass sie rechtliche Relevanz hat, ist das ganz Besondere dabei! Noch zwei Monate, dann wird sich zeigen, wieviele sich der Herausforderung eines verbindlichen Referendums stellen möchten.

Sybille Tezzele Kramer Montan

 

13/12/2006 Sulle scie che gli aerei lasciano in cielo

In una lettera al giornale di sabato 9 dic., il sig. Caldana parla delle scie che gli aerei lasciano in cielo. Le possiamo vedere sempre più spesso, ultimamente. Sono chiamate scie di condensazione, per via del vapore acqueo che le rende visibili, ma se vogliamo sapere di che cosa sono fatte, si trova una possibile risposta nel libro “Cloudspotting” di Gavin Pretor-Pinney (2006), secondo cui: “I gas di scarico degli aeromobili non contengono solo vapore acqueo. Gli altri componenti includono anidride carbonica, ossido di zolfo e di azoto, idrocarburi, ossido di carbonio, residui di combustibile e microscopiche pagliuzze di fuliggine e di metallo”.

L’anidride carbonica contenuta negli scarichi degli aerei è notoriamente considerata una delle cause di quel complesso fenomeno che si chiama effetto serra, e quindi del riscaldamento globale: quello che fa sciogliere i ghiacciai e le nevi perenni anche sulle nostre Alpi, per intenderci. Nel calcolo della produzione di gas serra, necessario ai governi per sapere quanto vale l’apporto nazionale al riscaldamento globale, si stima che il traffico aereo ne produca come minimo il 10%. Bisogna cercare di essere veritieri, su questi dati. Poi ci sono gli altri inquinamenti, che colpiscono in modo svariato.

Perciò è fuorviante che gli esponenti di alcune forze economiche locali continuino a minimizzare, dichiarando che aumentare il volume del traffico aereo sia innocuo e che vada accettato per il bene dei loro profitti o dell’economia. E non si tratta neppure di scontro fra mentalità rurale o urbana, ma di comprendere la realtà dei danni che certe scelte comportano.

A. S.

Bolzano

 

11/12/2006 HGV „der Flughafen tragt in geringer Maße zur Verschmutzung bei.

Nach seiner letzten Versammlung hat der Vorstand des Hotel- und Gastwirteverbandes (HGV) eine Mitteilung herausgegeben. Darin wird gesagt, dass der Flughafen in geringem Maße zur Verschmutzung beiträgt. Wir möchten dem oben erwähnten Vorstand zur Kenntnis bringen, dass die durch den Flugverkehr verursachte Belastung ein ernsthaftes Problem ist. Damit beschäftigt sich inzwischen auch die Europäische Union mit der Planung weltweite Maßnahmen.

In weniger Tagen wird man über einen Vorschlag zur Reduzierung der CO2-Emissionen im europäischen Luftverkehr diskutieren. Der Vorschlag stammt vom Griechen Stavros Dimas, dem Europäischen Kommissar für Umweltfragen, mit dem Ziel, die Europäischen Mitgliedsstaaten an das Protokoll von Kyoto anzugleichen. Weitere Auskünfte findet man auf der Internet-Webseite www.noareibz.it.

In Südtirol unternimmt die Landesregierung vieles um werbemäßig darzustellen, wie vorbildlich sie sich um Umweltfragen bemüht. Dabei bewegt sie sich in die Gegenrichtung zur Europäischen Gemeinschaft. Man versucht den Flugverkehr zu fördern im Namen eines Fortschrittes, der nur einigen wenigen Menschen mehr Profit bringt. Auf der anderen Seite hat dies nur Belastungen für alle anderen zur Folge.

Alessandro Cosi (S.Jakob)

Maria Johanna Pechlaner (Bozen)

Anna Schgraffer (Bozen)

Monika Kittel (Bozen)

Boatto Laura (S.Jakob)

 

03/12/2006 Referendum contro i finanziamenti all'aeroporto; l’assessore Widmann insulta gli ambientalisti.

Leggo sulll’Alto Adige del 29/11/2006; Durissimo l’assessore Thomas Widmann “Vogliono farsi campagna elettorale, altrimenti il referendum si farebbe subito e non nel 2009, dopo le elezioni. Sono poco seri.”

Se c’è qualcuno di poco serio, forse, è proprio lo stesso Assessore Widmann!

Forse il sig. Assessore ha scordato che esiste una legge del 18 novembre 2005, n. 11 che prevede dei tempi tecnici per l’indizione del referendum e che questi tempi non sono assolutamente influenzabili da chi promuove il referendum?

Alessandro Cosi

S. Giacomo

 

27/11/2006 Hgv “l’aeroporto rappresenta una fonte d'inquinamento minima”

Il 23/11/2006 l’Alto Adige ha pubblicato un comunicato del direttivo dell’Hgv nel quale si dice che l’aeroporto rappresenta una fonte d'inquinamento minima. Vorrei portare a conoscenza di questo direttivo che l’inquinamento dovuto al traffico aereo è un problema serio del quale si sta anche occupando la commissione europea. Tra pochi giorni si discuterà una proposta di riduzione delle emissioni del responsabile europeo per l'Ambiente, il greco Stavros Dimas, per allinearsi al protocollo di Kyoto. Maggiori informazioni sono reperibili sul sito “www.noaereibz.it”.

In Alto Adige invece, in netta contraddizione con la politica ambientale che viene ampliamente pubblicizzata dalla Provincia Autonoma (vedi “Casa Clima e Aria Pulita”) e in controtendenza con quanto sta accadendo a  livello comunitario, si cerca di incentivare l’uso dell’aereo in nome di un Progresso che porterà un aumento del reddito per pochi a fronte di un disagio per tutti gli altri.

Cosi Alessandro

San Giacomo

 

23/11/2006 Prolungamento dell’aeroporto e protocollo di Kyoto.

La questione dell'ampliamento dell'aeroporto di S.Giacomo non è una semplice questione di prolungamento di una pista d'asfalto, come scrivono certi giornalisti male informati. Altri giornalisti certo meglio informati, come quelli di alcuni giornali nazionali, ci fanno sapere che la Commissione UE per l'applicazione del protocollo di Kyoto sta realizzando un documento ufficiale che riguarda proprio il traffico aereo e l'inquinamento da esso causato nonchè i (cospicui) rincari di prezzo delle tariffe che dovranno essere applicati di qui a qualche tempo per bilanciare il potente contributo all'effetto serra. Secondo notizie tratte dal documento della UE e riportate dai suddetti giornalisti, il 10% dell'effetto serra è provocato dalle emissioni degli aerei. Altro che striscia di asfalto.

A.S.

Bolzano

 

23/11/2006 Feinstaub und Fliegen (FF-Online Ausgabe Nr. 47)

 

Warum wird bei den Maßnahmen gegen Feinstaub nie über den Flugverkehr gespro- chen? Die Gemeinde Bozen hat nun den Ver- kehrsplan zur Feinstaubverminderung in Bozen und Umgebung vorgestellt. Es sollte das Verursacherprinzip gelten. So recht, so gut. Ich frage mich nur, ob da der Flugverkehr in Bozen auch einbezogen wurde. Insbeson- dere wenn es eine neu verlängerte Startbahn geben sollte und täglich bis zu 10 Flugzeuge landen und starten sollten. Laut meiner Info verursacht ein Jumbo beim Start so viele Ab- gase wie 5.000 Autos zusammen. Die Gemeindeverwaltung denkt sogar dar- an, Öfen mit festen Brennstoffen zu verbieten. Von einem Flugverbot habe ich nichts gehört. Ist mir da was entgangen? Oder hinterlässt der Auspuff der neuen Propellermaschinen oder Düsentriebwerke keine Feinstäube mehr? Könnte bitte ein Gemeinderatsmitglied mir erklären, wie sich der normale Bürger verhalten soll, wenn die hohe Sozialschicht mit dem Flugzeug abhebt und jedes Mal eine Feinstaubwolke hinterlässt, während die Minderbemittelten im Winter nicht mehr den eigenen Ofen heizen dürfen geschweige mit einem älteren Fahrzeug unterwegs sein dürfen?

Walter Raas,

Bozen

 

 

15/11/2006 La conferenza dei Lombroso 2

Oggi era sul giornale una lettera di un esponente di Ambienteesalute che mi è piaciuta moltissimo. La conferenza del Lombroso è stata da lui giustamente considerata per quello che era, un' occasione di informazione che tutti gli abitanti, ma prima di tutto i decisori, dovrebbero cogliere...al volo.  Una valutazione seria e credibile dell'impatto sull'ambiente dovrebbe assolutamente tenere conto della necessità ormai improrogabile di abbattere ovunque i gas serra nell'atmosfera, oltreché di tutti gli altri fattori a carico della nostra salute, naturalmente. Quindi, un vero e serio comitato di esperti dovrebbe comprendere prima di tutto scienziati come questo climatologo, e informazioni provenienti dalla Conferenza di Nairobi.

A.S.

Bolzano

 

 

10/11/2006 La conferenza dei Lombroso 1

Un Assessorato provinciale insieme all'organizzazione CEDOCS ha organizzato la conferenza del climatologo Lombroso (il 9 nov. '06). Ne risulta una chiarissima e piena conferma del richiamo ad abbattere le emissioni di gas serra nell'atmosfera. A Nairobi è in corso la Conferenza mondiale dell'ONU sui problemi del clima. Ora vorrei che queste notizie fossero ben presenti a coloro che prendono le decisioni economiche... e che spendono i nostri soldi per far venire qui i mediatori.

A.S.

Bolzano

 

 

08/11/2006 Invito per il Presidente della Provincia Durnwalder e gli assessori Widmann, Mussner e Laimer.

La Provincia Autonoma di Bolzano organizza una conferenza sul cambiamento del clima dovuto all’inquinamento. (09/11/2006 ore 18.00 presso la scuola professionale di via S. Geltrude)

Spero che i sig.ri Durnwalder, Widmann ,Mussner e Laimer trovino il tempo per  partecipare alla conferenza e inizino a preoccuparsi seriamente del futuro che stiamo dando ai nostri figli.

Mi risulta infatti incomprensibile che una stessa amministrazione da una parte organizzi questo tipo di incontri, che faccia propaganda politica con paroloni quali “casa clima” e “aria pulita” e dall’altra imponga con arroganza progetti ad altissimo impatto ambientale e che il cittadino non vuole. 

Mi riferisco alle strutture che sorgeranno tutte nella zona Bolzano-Laives già gravemente minacciata dall’inquinamento dell’autostrada e del traffico cittadino; aeroporto, centro guida sicura, centro di collaudo, pista di gokart e motocross e inceneritore provinciale.

Alessandro Cosi

San Giacomo

 

 

30/10/2006 No all’aeroporto, la popolazione ha altre priorità! (Alto Adige 30.10.2006)

Leggo sull’Alto Adige del 28/10/2006 che Widmann è seccato dalle “critiche fatte da persone che hanno orecchiato qualcosa al bar” e consola il povero Baumgartner che minaccia di andarsene. Il sig. Widmann dovrebbe ricordarsi che come dice un famoso comico è un nostro dipendente e deve prestare ascolto a tutti e non alle solite lobby e se queste persone “parlano a vanvera” deve preoccuparsi di fare informazione. Perchè non spiega esattamente come stanno le cose?  Perchè non viene fatta una seria valutazione ambientale e strategica? Ci racconta che 9 aerei/giorno inquinano meno dell’autostrada. Battuta molto confortante per gli abitanti della zona, perchè non ci fa abitare i suoi figli nella nostra magnifica vallata. Abbiamo tutto quello che serve per respirare una boccata d’aria buona, un’inceneritore che viene descritto alla pari di un depuratore d’aria, un aeroporto con aerei che non inquinano, l’autostrada, la ferrovia e un parco naturale che è stato completamente cementificato e trasformato in una serie di piste per il divertimento di Widmann, grande appassionato di sport a motore.

La popolazione ha problemi molto più importanti che vanno risolti prima di costruire piste di gokart ed aeroporti. Risolviamo ad esempio il problema della mobilità e del relativo inquinamento. Bastano poche gocce di pioggia per bloccare la viabilità in tutta la città ma in compenso sarà possibile fare un bel volo al mar Rosso o divertirsi a fare del motocross al centro di guida sicura. I mezzi di trasporto pubblici sono assolutamente inadeguati e chi si azzarda a prendere la bici oltre a rischiare costantemente la vita si fa delle belle inalazioni con i gas di scarico delle auto e dei camion in colonna che deve superare, si “superare!” perchè a tutt’oggi S. Giacomo non ha ancora una ciclabile.

Laura Boatto

San Giacomo

 

15/10/2006 A Bolzano l’inceneritore  e  Laives l’aeroporto (Alto Adige XX.10.2006)

Vorrei replicare all’articolo di Paolo Campostrini apparso in prima pagina sull’Alto Adige del 10/10/06. Mi sembra che il sig. Campostrini abbia le idee alquanto confuse specialmente quando dice che ciascuna comunità si deve assumere il proprio peso sociale; se Bolzano si carica sulle spalle il peso di bruciare i rifiuti di Laives, Laives non può tirarsi indietro di fronte all’ampliamento dell’aeroporto.

Queste strutture impattano su tutta la conca. Dobbiamo ricordarci che per la particolare conformazione del territorio tutto quello che produciamo ce lo teniamo. Come dimostrato dalle analisi sull’inquinamento nell’inverno scorso, le campagne della Bassa Atesina sono inquinate esattamente come la città di Bolzano. Le correnti d’aria che circolano infatti non fanno altro che distribuire uniformemente in tutta la vallata il risultato del nostro Progresso.

Siamo tutti a rischio, specialmente i nostri figli!

Chi abita questa regione ha scelto la qualità della vita e ora non gli si può imporre il Progresso.

Alessandro Cosi

S.Giacomo

 

29/09/2006 Aeroporto. Cerchiamo un po' di pace anche in Bassa Atesina (Perchè inquinamenti a noi e interessi a loro?)

Gli abitanti della Bassa Atesina hanno utilità di un aeroporto più grande?

La risposta netta è NO.

Aeroplani più grandi inquinano di più?

La risposta è SI.

Un buon amministrare si preoccupa della salute dei propri cittadini?

La risposta è ancora SI.

Un buon amministratore consulta democraticamente i propri cittadini per interventi (sensibili) sul loro territorio?

La risposta è certamente SI.

Il Presidente della Provincia di Bolzano da pochi giorni ha compiuto 65 anni. Dall'intervista effettuata da Francesco Clementi e pubblicata sul Corriere dell'Alto Adige del 21-09-06 si può leggere:

“Non so se entrerò nella storia di questa provincia, ma vorrei che l'era Durnwalder fosse ricordata come un periodo di anni felici”

Presidente Durnwalder, quale regalo vorrebbe per il suo compleanno?

“Un po' di buonsenso da parte di tutti, in modo da portare avanti i programmi ...”

Un amico dell'autonomia come Giulio Andreotti dice che il potere logora chi non ce l'ha. Lei si sente un pò logorato o no?

“Tutti siamo contenti se abbiamo un certo potere per fare le cose. Chi ha il potere e non lo usa nell'interesse di tutti è un (*********), perchè avrebbe la possibilità di fare e non lo fa ...”

Fermiamoci qui.

Gli abitanti  aspettano, semplicemente, di essere consultati. Preoccupati per promesse, precedenti, non mantenute e promesse nuove piuttosto inquietanti, si aspettano un atto di coraggio e di buon senso - a favore, una buona volta, - dei cittadini e non delle Lobby provinciali che nulla hanno a che fare con il ridente territorio della Bassa Atesina.

Questo potere, una volta tanto, potrebbe essere veramente usato nell'interesse di tutti, di tutti coloro che nelle proprie case possono cogliere momenti di felicità famigliare, di pace e serenità

K. Ohnewein

San Giacomo

 

14/09/2006 Lettera inviata al Presidente della Giunta tramite il forum messo a disposizione della cittadinanza e rimasta tutt’ora senza risposta.

Oggetto: Ampliamento dell'aeroporto di Bolzano

Erg. Sig. Presidente della Giunta provinciale,

Le scrivo per esprimere la mia seria preoccupazione per quanto sta succedendo. Sono padre di due bambini e vivo a San Giacomo.  Quale futuro ci aspetta? Quali saranno le prospettive di vita?

L’ampliamento fatto nel ’97 è stato un completo fallimento, ora ci volete riprovare?

Ritengo che il denaro pubblico che Lei amministra debba essere speso pensando al pubblico interesse e non all’interesse economico di pochi.

Sono veramente deluso da come questa Amministrazione sta affrontando il problema e Le assicuro come me anche tantissima altra gente.

Cordiali saluti

Alessandro Cosi

 

 

17/08/2006 Aeroporto e inquinamento

A Bolzano infuria il dibattito sul nuovo inceneritore e i suoi possibili effetti sulla salute dei cittadini.
Nessuno parla però dell'inquinamento prodotto dall'aeroporto. Non mi riferisco solo a quello acustico, ma anche a quello atmosferico. Quali sono gli effetti di un elevato numero di voli sulla qualità dell'aria che respiriamo? Abito vicino all'aeroporto e di frequente dopo l'atterraggio di un aereo si sente chiaramente la puzza dei gas di scarico. Con 3 voli al giorno non ci si fa caso, ma se dovessimo avere 3 voli all'ora invece quale sarà l'impatto sui nostri polmoni?

A. Jiellici

San Giacomo

 

 

15/08/2006 LETTERA APERTA AL SIGNOR SINDACO DI BOLZANO


Stimatissimo signor Sindaco di Bolzano!
E' in prima pagina la notizia che si prevede l'ampliamento dell'aeroporto di S. Giacomo, con l'allungamento della pista e l'aumento del numero di voli e della grandezza degli aerei.
Ci rivolgiamo a lei, signor Sindaco, perché siamo convinti che la questione non sia strettamente limitata all'area di S. Giacomo e Laives, ma riguardi tutta la nostra conca, la città con i suoi sobborghi; e in tal senso pensiamo che non solo la popolazione di Laives ma anche quella di Bolzano, e quindi la sua amministrazione, abbiano qualcosa da dire in proposito.
Aerei più grandi e più numerosi che sorvolano la zona in fase di atterraggio e decollo non costituiscono un fatto irrilevante o sostenibile per chi abita proprio qui sotto, specialmente all'interno di una conca di monti.
Non occorre essere ambientalisti per sentire il bisogno di riaccendere il dibattito pubblico su alcune scelte di grande impatto. Tutta la città ha fatto chiaramente sentire, suddividendosi come sempre accade in diverse "fazioni", che il traffico di automezzi e l'inquinamento che ne deriva occupano uno dei primi posti nella lista dei problemi che la città deve affrontare. Negli ultimi anni, specie d'inverno, è stato questo uno dei temi più sentiti, e su cui si è giocata anche in buona parte la partita elettorale. Ora, ormai è già stato da tempo appurato e anche evidenziato che la principale fonte di inquinamento atmosferico è data dal traffico aereo, seguito dal traffico automobilistico. Gli aerei inoltre, più grandi sono, più carburante consumano, e non si tratta di carburante ecologico! Questo vale a livello globale; ma non dobbiamo pensare che il livello globale non tocchi anche noi, che viviamo qui. Al contrario. Fa paura pensarlo, ma è così: oggi sappiamo che il mondo non è infinito e che l'inquinamento e i danni prima o poi si ritorcono contro di noi, anche se avvengono altrove. Molti, specialmente i giovani, sono coscienti che "bisognerebbe fare qualcosa", gli studenti delle medie ormai sanno che cosa vuol dire "riscaldamento globale", "inquinamento acustico", e così via. In un'epoca di globalizzazione, perché non globalizziamo anche la coscienza?
Signor Sindaco, siamo consapevoli che Lei e l'Amministrazione non potete risolvere "i mali del mondo", ma nel fare qualcosa per aiutarci a sopravvivere e a vivere, tutti abbiamo un posto e una chance. Una certa economia pretende di avere sempre il primato su tutto, ma … e se invece al primo posto venisse la salute della gente?
Le chiediamo di dare ascolto alla voce di moltissime persone che già soffrono, persone che staranno peggio se ci sarà un ulteriore aggravio di inquinamento atmosferico, acustico, elettromagnetico. Si può essere d'accordo o no sulla realtà e l'incidenza di questi fattori: non occorre essere d'accordo su tutto, basta anche un solo aspetto. Per esempio, l'aria. Per esempio, il clima….. Le chiediamo di tener conto dei bambini, dei vecchi, delle persone ammalate e delle persone sane che ci tengono a salvarsi la salute, persone che certo se potessero se la salverebbero, ma davvero non sanno più come difendersi. La popolazione della conca, che lo sappia o meno, sta già sopportando: 1)l'autostrada del Brennero; 2) le antenne della telefonia mobile - oltre 200 solo in città - che la legge accetta ma di fatto riserveranno sorprese; 3) le insopportabili condizioni dell'aria durante il mercatino di Natale e in generale da ottobre ad aprile - che la legge non accetta …; 4) il primo, tra breve il secondo e poi forse il terzo inceneritore; 5) la perdita via via più consistente di aree verdi in senso stretto o comunque di habitat naturale, legata al bisogno di asfalto, cemento e ancora cemento e allo sviluppo del PIL.
Tutto questo e altro ancora colpisce simultaneamente la salute, cioè la nostra salute, è un quadro complesso di elementi sfavorevoli che si abbattono sui nostri organismi, sia in modo diretto, ad esempio con infarti, sia in modo indiretto: aumentando le cause di distruzione dell'ambiente che ci sostenta. Attenzione: che ci sostenta, non che ci circonda, poiché l'ambiente non è tutto intorno a noi, ma è dentro di noi, è la sostanza di cui noi siamo fatti.
Pensiamo che riaccendere il dibattito cittadino (e non ambientalista), non sia un pericolo ma un'opportunità per fare di meglio: quando 10 anni fa si procedette all'ampliamento dell'aeroporto, fu promesso (e spergiurato) che mai in futuro si sarebbe pensato di potenziare e ampliare ulteriormente. Facendo un po' di conti, era già chiaro allora che il bilancio sarebbe stato deficitario e che il denaro perso sarebbe stato versato dalle casse pubbliche. Era già chiaro allora, signor Sindaco. Adesso il presidente dell'ABD si stupisce che l'investimento non abbia funzionato e, senza un filo di rossore, pretende ancora di più.
Anche noi allora pretendiamo di più, signor Sindaco. Più attenzione alle persone e alla loro salute, alle nostre richieste di sviluppare maggiore coscienza. Questa non è una polemica, ma un invito e un preghiera affinché il primo cittadino venga incontro ai concittadini nel pensare e nell'affrontare le questioni che li riguardano.
Grazie e cortesi saluti
Anna Schgraffer - Bolzano
Evi Christoph Keifl - Bolzano


 

 

FF-Online:

 

01/11/2006  über den Kampf für und gegen den Bozner Flughafen (FF-Online Ausgabe Nr. 44)

 

Der geplante Flughafenausbau ist in meinen Augen eine dreiste Täuschung derBevölkerung und ein Fass ohne Boden.

Erst vor Jahren wurde mit Studien, Expertengutachten u.a. belegt (siehe damalige Broschüre), dass der nun wiederum zu erweiternde Flugplatz wirtschaftlich tragfähig und für Südtirol positiv wäre. Das eindeutige Fazit lautet nun: Außer Spesen nix gewesen. Tyrolean weg, Air Alps nur dank massiver Subventionen startklar, Unternehmertum hat sich zurückgezogen, Betreibergesellschaft dick im Minus, und anstatt des gewollten Prestiges hat man sich bis auf die Knochen blamiert.

Der ehemmalige EU-Kommissar Karel von Miert blieb mit seinem Charter in München hängen, Landungen in Innsbruck oder Verona wegen Schlechtwetter/technischer Probleme, halbleerer Flügen usw. Mit einer kleinen Adaptierung soll nun aber alles gut werden. Wenn die Planungen beim BBT auch so stümperhaft sind (was ich denke), dann gute Nacht! Überhaupt wird in Südtirol nie derjenige zur Verantwortung gezogen, der die Entscheidungsgewalt für solch eine Fehlinvestition innehatte (siehe Spitalserweiterung, Kompostierwerk).

Als Pendler kann man sich nur mehr verzweifelt an den Kopf greifen, wenn man in Zeiten der Klimaerwärmung, der Feinstaubdiskussion it Fahrverboten, Partikelfilter usw. an Flugplatz und Motodrom alias Fahrsicherheitszentrum denkt. Wenn man mit diesen verschleuderten Geldern endlich ein effizientes öffentliches Verkehrsnetz mit optimaler Verzahnung vom Brenner bis Salurn und vom Reschen bis nach Winnebach schaffen würde, wäre Südtirol, dem Tourismus und der Wirtschaft sicherlich weitaus mehr gedient.

Matthias Gaismair,

Bozen

 

Ich finde es nicht in Ordnung, dass die Landesverwaltung Jahr für Jahr Südtiroler Steuermillionen in einen Flughafen investiert, der wirtschaftlich nie überlebensfähig war, es nicht ist und es wohl auch niemals sein dürfte! Wenn 27.000 Südtiroler Haushalte in relativer Armut leben, wie aus den Medien zu entnehmen war, dann sollten wir unsere Energien und unsere Steuermillionen nicht für ein Prestigeobjekt verschwenden, das nur wenigen betuchten Herren zugute kommt. Vielmehr müssen wir unser Augenmerk auf das Wohl der Allgemeinheit richten. Ich darf als Gemeinderat und als Vorsitzender des SVP-Sozialausschusses Schenna sagen, dass viele unserer Mitglieder nicht mehr mitkommen, was da eigentlich abgeht. Trotz vorprogrammierten Defizits und des Widerstandes der lärm- und umweltgeplagten Unterlandler Bevölkerung! Jetzt wieder 25 Millionen Euro für einen Ausbau? Dann wünschen sich die Macher einfach 300.000 Fluggäste, und alles wird gut? Das ist ein Märchen, an das ich nicht glauben kann. Woran ich aber glaube, ist, dass jede Euromillion, die das Land Südtirol zusätzlich in unsere Familien und in unsere Kinder investiert, gut und sicher investiert ist. Weniger Flughafen und dafür mehr Familienförderung, das brauchen die Familien in Südtirol. Wir Südtiroler sollten lieber auf dem Boden bleiben. Ich glaube, dort haben wir genug zu tun!

Stefan Wieser,

Schenna

 

Eines vorweg: Ich bin gegen einen Ausbau des Flughafens, positiv formuliert: Ich bin dafür ihn zuzusperren. Ein Mediationsverfahren ist der beste Weg, den man jetzt einschlagen kann. Die Emotionen sind mittlerweile auf allen Seiten so hochgeschaukelt, dass ich mich wundere, wieso manche Politiker diese Chance nicht sehen. Das Ziel ist jetzt, dieses Verfahren so durchsichtig und öffentlich wie möglich zu machen. Lasst die Bevölkerung daran teilhaben. Wie wäre es mit einem eigenen Forum im RaiSender Bozen, abends nach den Nachrichten zum Beispiel? Macht dieses Verfahren zum Ereignis! Und das wünsche ich mir von meinen (Oppositions)politikern, die ich gewählt habe. Hört auf rumzuschreien und setzt euch für ein transparentes Verfahren ein. Schreibt den Mediatoren und fragt sie, ob sie mit einem wirklich durchsichtigen Verfahren einverstanden wären.

Schickt die Fernsehkameras und die Journalisten mit in die Verhandlungszimmer! Ich will nicht vor vollendeten Tatsachen stehen. Ich will wissen, wie diese zustande kommen. Lasst nicht zu, dass jemand Druck ausüben oder beeinflussen kann! Denn eines sollten die Gegner dieses Flughafens nicht vergessen: Wenn sie wirklich und ernsthaft von den Argumenten gegen den Flughafen überzeugt sind, dann ist es klar, wie ein Mediationsverfahren ausgehen muss! Dann tut es mir leid für alle Liebhaber dieses Flugplatzes! Nicht alle Mediationsverfahren enden so, wie es sich manch einer vorher vorstellt. Aber bevor ich mich auf die Landebahn ankette, will ich verstehen. wie die Sachlage sich darstellt. Lassen wir sie ihre Arbeit machen!

Klaus Egger, Bozen

 

Mich erinnert die jetzige Flughafenausbaudiskussion An die vor über 20 Jahren geführte Diskussion, die Talferbrücke vierspurig auszubauen und einer Autobahn gleich in die Bozner Innenstadt zu führen. Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen, dass jemand so eine wahnsinnige Idee haben konnte. Nur dem Einsatz engagierter Menschen war es zu verdanken, dass es schlussendlich nicht zu dem geplanten Ausbau der Talferbrücke kam. In 20 Jahren wird man sich wahrscheinlich auch nicht mehr erinnern, welchen Mut die damalige Landesregierung im fernen 2006 aufbrachte, um den Flugplatz vollends zu schließen, weil man verstanden hatte, dass es sich um eine Geldvernichtungsmaschine für wenige Besserverdiener handelte. Ich gratuliere der Landesregierung schon heute zu dieser wohlüberlegten Entscheidung.

Gerhard Pitschl, Bozen

 

 

25/10/2006 Über den Kampf für und gegen den Bozner Flughafen (FF-Online Ausgabe Nr. 43)

Oft muss man doch staunen: Das Klima zu schützen ist sicherlich nicht ganz einfach, aber einen wirksamen Beitrag zur Klimazerstörung zu leisten ist, wie im Falle des Ausbaus des Bozner Flughafens, ist offensichtlich ganz schön schwierig. Da müssen über 20 Millionen Euro investiert, Konflikte mit Bürgerinnen und Bürgern und den betroffenen Gemeinden in Kauf genommen und letztendlich ein ökonomisches Desaster riskiert werden. Wahrlich, eine harte Arbeit! Keine Form des Reisens ist klimabelastender als das Fliegen. So liegt die Entscheidung über Ausbau oder nicht des Flughafens klar auf der Hand: Wollen wir noch mehr Wetterextreme, mehr Hitze/Kälte, Trockenheit/Regen, mehr Hagel und Muren, weniger Schnee im Winter und einen beschleunigten Rückgang der Gletscher, dann müssen wir das Fliegen weiter fördern. Wollen wir keinen zusätzlichen Beitrag zu all diesem leisten, dann müssen wir, soweit möglich, auf weniger klimazerstörerische Mobilitätsformen setzen.

Tony Blair und der niederländische Ministerpräsident Jan Peter Balkenende haben im Vorfeld des gerade abgehaltenen EU-Gipfels in Lahti vor dramatischen Folgen der Erderwärmung gewarnt und sofortige Schritte gegen den Klimawandel gefordert: Wir haben ein Zeitfenster von 10 bis 15 Jahren, um die Schritte zu gehen, die wir brauchen, um ein Umkippen in eine Katastrophe zu vermeiden. Klare Worte, und welche Schlüsse ziehen wir daraus?

Hans Glauber, Bozen



18/11/2006 Über den Kampf für und gegen den Bozner Flughafen (FF-Online Ausgabe Nr. 42)

 

Fünfhundert Prozent mehr Flugpassagiere bis 2010! Aus dem Eliteflughafen und Politikerprivileg soll endlich ein echt sozialer Volksflughafen für die dringenden Flugbedürfnisse der breiten Volksschichten werden. Echt Volkspartei eben!

Martin Schweiggl, St. Jakob/Bozen

 

Die Bozner Flughafenbetreiber und die Landesregierung sind derzeit bemüht, die Umweltauswirkungen des Flugverkehrs kleinzureden. Doch abgesehen von der Verharmlosung des Klimakillers Flugverkehr und der Beschwichtigung in Sachen Fluglärm, ist es seltsam, dass die so auf Nachhaltigkeit bedachten Politiker nie einen Zusammenhang mit dem Bennerbasistunnel herstellen. Wenn dieser in frühestens 10 Jahren in Betrieb geht, wird er sowohl den Waren- wie den Personentransport in unser Land weiter beschleunigen. Die rasche und bequeme Erreichbarkeit Bozens per Bahn von München, Innsbruck und Verona mit ihren internationalen Flughäfen wird nochmals verstärkt. Eine Stunde Innsbruck-Bozen per Bahn entspricht ja bereits der Zeit, die man für einen Inlandflug allein für die Anfahrt zum Flughafen und das Einchecken benötigt. Somit wird ein Regionalflughafen zur unmittelbaren Konkurrenz zur durch den BBT beschleunigten Bahn. Andererseits steht das Unterland vor dem Risiko, eine unterirdische Zulaufstrecke zum BBT vor allem wegen der unsicheren Finanzierung erst wesentlich später als den BBT zu erleben (die ff schrieb von einem Zeitpunkt um 2030). Das Land wird notgedrungen beim Bau und Lärmschutz der Zulaufstrecken mitfinanzieren müssen. 22 Landesmillionen für den Flughafenausbau und die jährlichen Zuschüsse für seinen defizitären Betrieb gehen also ab von einer möglichen Mitfinanzierung dieser mittelfristig unvermeidlichen Investitionen. Die Unterlandler werden vor der paradoxen Situation stehen, den Lärm des BBT-Bahnverkehrs ertragen zu müssen, dafür aber jederzeit per Charterflug von Bozen in den Urlaub abheben zu können. Ein schöner Trost.

Thomas Benedikter, Bozen