Lettere Riceviamo e
volentieri pubblichiamo:
Leserbriefe Wir erhalten und veröffentlichen
gerne:
14/08/2008 Flugplatz
Nein! (leserbrief Dolomiten)
Der Flughafen in Bozen ist
in der Krise. Die aktuelle Fluglinie hat aufgrund des Verlustes den Vertrag
aufgelöst. Auch wenn die gewählten Politiker den Start- und Landeplatz
vergrößern und Hangars bauen wollen, wird die Bilanz noch höhere "rote
Zahlen" haben. Angesichts der Tatsache, wie stur man auf derartigen
Fehlentscheidungen beharrt, nehmen die Schulden, die vom Geld der Bürger
bezahlt werden, noch mehr zu. Es fliegen nur wenige Leute von Bozen weg; es
werden nicht mehr werden. Die evtl. nachfolgenden Fluglinien werden
Millionen-Verluste machen.
Wir haben bereits Flughäfen
in der Nähe, wie z.B. Innsbruck, München, die günstigere Fahrtickets haben.
Bereits große Flughäfen, Fluglinien sind in Krise, z.B. Alitalia. Wenn bereits
große Fluglinien im Defizit sind, warum plant man Hangars und eine Verlängerung
des Start- u. Landeplatzes (Bäume wurden bereits gerodet)?
Steuern gerecht reduzieren,
Tarife für Strom, Müll usw. reduzieren, Hausfrauenrenten, und nicht Geld
verschwenden.
Den Flughafen schließen, um
weitere Verluste zu vermeiden und um nicht weiteres Geld zu verschwenden, um
nicht die Luft noch mehr zu verschmutzen, Lärm zu reduzieren, die Natur nicht
noch mehr zu zerstören (daher auch heftige Gewitter), die Gesundheit der
Personen und Tiere nicht noch mehr zu gefährden.
von Dr. Christa Pardeller, Bozen, Deutschnofen
14/08/2008 Flughafen
Verschwendung! (leserbrief Dolomiten)
Nach dem ersten Ausbau des
Flughafens versprach die Landesregierung, dass sich Letztgenannter mit 3,3
Flügen am Tag rentieren werde. Heute wissen wir, dass teilweise sieben
Linienflüge am Tag bei weitem nicht ausreichen, um die Kosten für die unnütze
Struktur zu decken. Auch der umstrittene Ausbau konnte an dieser Tatsache
nichts ändern. Statt die vielen Proteste der Bevölkerung und 30.000 gesammelte
Unterschriften zum Anlass zu nehmen, um den Flughafen zu schließen, werden seit
Jahren unzählige Millionen Euro zum (Flugzeug-) Fenster rausgeworfen, ohne
erkennbaren Nutzen für den "normalen" Bürger zu stiften. Dass der
Flugplatz vor allem von den heimischen SVP-Parlamentariern genutzt wird, um
(kostenlos) nach Rom zu kommen, und kaum Touristen anzieht, scheinen die
Herrschaften im Palais Widmann dabei in Kauf zu nehmen. Außerdem versprach die
Landesregierung damals, dass die Struktur nicht erweitert werde und bestehende
Gebäude nur adaptiert werden sollten. Tatsächlich ist der Bau von neuen Hangars
und der Ausbau des Flughafengebäudes geplant. Die Landebahn soll laut
Landesregierung nicht ausgebaut werden. Solche Versprechen kennen wir ja
bereits. Können wir das noch glauben?
von Stefan Zelger, Gemeinderat und Landtagskandidat der
Süd-Tiroler Freiheit, Tramin
21/09/2007 "niemals
gegen den Willen der Bevölkerung"
Im Dolomiten-Bericht vom 19.9.07 über
die Begegnung des Landeshauptmanns Durnwalder mit kanadischen Studenten lese
ich, wie er auf die Frage nach dem Ausbau des Flugplatzes geantwortet habe,
dies werde "niemals gegen den Willen der Bevölkerung" geschehen. Das
ist eine gute Nachricht: denn es bedeutet eindeutig, dass auch der
Landeshauptmann auf das Ergebnis der Volksabstimmung im Frühling 2009 wartet
und anerkennt, dass in dieser Frage eben "der Wille der Bevölkerung"
geschehen muss, in einem fairen und demokratischen Prozess wie eine Volksabstimmung
es eben ist. Schade nur, dass die Regelung über die Volksabstimmungen in
Südtirol noch nicht so demokratisch ist, wie sie meiner Meinung nach sein
sollte (etwa mit dem beteiligungsfeindlichen Quorum von 40 %)... aber auch das
wird sich hoffentlich mit dem zweiten Referendum über direkte Demokratie, das
zeitgleich mit dem Flugplatzreferendum stattfinden wird, grundlegend ändern.
Sybille Tezzele
Kramer Montan
18/09/2007 Aeroporto, la
giunta deve aspettare il referendum.
E' stato reso noto in questi giorni che sulla questione aeroporto
la Giunta provinciale ha deciso di bloccare l'ampliamento prendendo nel
contempo dei provvedimenti che fanno pensare a un futuro ripensamento. E' bene
ricordare un fatto rilevante: nella primavera di quest'anno circa 28.000 cittadini
altoatesini hanno chiesto di poter decidere in merito al futuro dello scalo
firmando per un referendum propositivo con esito vincolante. Il referendum avrà
luogo solo nel 2009 a causa del fatto che le elezioni provinciali sono previste
per il prossimo anno, e secondo la legge vigente, la consultazione popolare
dovrà avvenire in un secondo tempo. Il referendum tuttavia sarà appunto a esito
vincolante, quindi è prematuro decretare provvedimenti dispendiosi per la
futura gestione in funzione. Sarebbe bene rispettare la volontà degli elettori
che hanno ora diritto di poter decidere sulla questione, e anzi di questa
richiesta legittima dovranno tener conto le forze che ora si preparano alla
campagna elettorale. Non si può dare per scontato che "intanto"
dobbiamo mandare avanti l'aeroporto "un altro pochino". Conviene riflettere sul fatto che potrebbe
trattarsi di uno spreco di denaro pubblico.
Alessandro Cosi (S.Giacomo)
18/09/2007 Wo bleibt der Wille des Volkes?
Was man in den letzten
Tagen über den Bozner Flugplatz hört, gibt zu bedenken, da etwas Wesentliches
dabei vergessen wurde: nämlich dass im Frühling 28.000 Bürgerinnen und Bürger
mit ihrer Unterschrift bestätigt haben, über die Zukunft des Flugplatzes in
einer verbindlichen Volksabstimmung selbst entscheiden zu wollen. Sollte das
Ergebnis des Referendums, das aufgrund der Landtagswahlen erst 2009
stattfindet, die Schließung des Flugplatzes (Ende der öffentlichen
Finanzierung) zur Folge haben, dann wären alle jetzt getroffenen Entscheidungen
sinnlose Geldverschwendung! Außerdem finde ich es nicht richtig, dass solche
Entscheidungen (Bau des Hangars usw.) auf der Basis der Mediation getroffen
wurden: es handelt sich dabei ja nur um einen Kompromiss all jener, die an der
Mediation beteiligt waren. Wo aber bleibt der Wille des Volkes?
Alessandro Cosi (S.Jakob)
11/06/2007 Stille Opfer?
"Welchen Vorteil in
Sachen Lärmbelastung kann man sich mit der Schließung des geräuschlosen
Segelflugbetriebes erwarten?" fragen die Aero Club "Sportler"
scheinheilig und sehen sich sogar als "Stille Opfer" (TZ vom 5.
Juni). Die Opfer dieses Freizeitspaßes sind leider einmal mehr wir
Flughafenanrainer, da besonders an Wochenenden, wenn man sich am Balkon oder im
Garten entspannen könnte, die Segelflieger von dröhnenden Sportmaschinen mit
Vollgas über unsere Köpfe kreisend emporgeschleppt werden.
Martin Schweiggl,
St.Jakob/Bozen
05/06/2007 Mehr Fluglärm statt Musik.
Statt der erforderlichen 70
neuen Lehrerstellen an den Musikschulen hat die Landesregierung also gerade mal
fünf genehmigt, obwohl 2.200 Kinder und Jugendliche auf den Wartelisten stehen.
Bei Familien, Kinder- und Jugendbildung wird verantwortungslos geklemmt, für
Flughafen und Straßenbauten werden hingegen die Millionen nur so in die Luft
bzw. auf die Straße geworfen. Auch meine zehnjährige Tochter steht seit drei
Jahren auf der Warteliste der Musikschule. Bald verliert sie wohl die Lust auf
ein Instrument - und eine wichtige Lernerfahrung ist für ein ganzes Leben
vertan.
Bernadette Sulzenbacher,
St. Jakob/Bozen
22/05/2007 Volksbefragung
Könnten Sie sich heute noch
ein vierspuriges Betonmonster anstelle der historischen Talferbrücke vorstellen?
Zum Glück haben die 20.000 BoznerInnen, die vor 20 Jahren gegen diese schon
definitiv genehmigte und finanzierte "Autobahnbrücke" in die Altstadt
unterschrieben, bei den damaligen Stadtpolitikern Einsicht und ein offenes Ohr
gefunden. Die 35.000 SüdtirolerInnen, die vor 10 Jahren gegen den
abenteuerlichen Flughafenausbau unterschrieben, stießen hingegen bei der
Landesregierung leider auf taube Ohren. Sie hätten uns ein Millionendesaster
und zusätzliche Umweltbelastungen erspart. Deshalb dürfen wir uns heute die
Chance auf eine verbindliche Volksbefragung nicht entgehen lassen: Bis 10. Juni
können wir noch in der Gemeinde für eine Volksabstimmung überden
Flughafenausbau und eine bessere gesetzliche Verankerung unseres
Mitspracherechts unterschreiben.
Dr. Martin Schweiggl,
St. Jakob/Bozen
20/05/2007 Landet lieber in Rovereto als in Bozen
Es ist richtig, dass die
ach so konservative und Modernem unaufgeschlossene Provinz Bozen mit vorwiegend
Berg-, Wein- und Obstbauern keinen Flughafen benötigt und der bestehende
Flugplatz seelenruhig geschlossen werden könnte, da er in der allgemeinen
Luftfahrt einen äußerst schlechten Ruf besitzt bezüglich Service und
Freundlichkeit gegenüber Piloten sowohl in der Luft, als auch am Boden. In
Deutschland wird für die allgemeine Luftfahrt stets empfohlen: landet lieber in
Rovereto als in Bozen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Stoeger Deutschland
18/05/2007 La favola
dell’aeroporto
Interessante dal punto di vista dell’uso della comunicazione
quanto sta avvenendo ,da mesi ,attorno alla questione aeroporto ovvero “ come
manipolare l’opinione pubblica. Efficace e martellante secondo la teorizzazione
che se goccia a goccia dici qualcosa è più facile farla passare. L’annuncio
della notizia trasforma un’idea in un fatto. Qualcuno ha detto “ quelli quando
hanno deciso qualcosa passano anche sopra ai cadaveri ! (il riferimento è ai
potenti soggetti economici che stanno sostenendo l’ampliamento e ai politici
che rappresentano i loro interessi) Ed è così che immagino che finirà la farsa
della mediazione e del confronto con buona pace di tutti perché è evidente che
anche l’auspicato referendum servirà al massimo a ritardarne i lavori. Basterà,
in sostanza, una significativa azione promozionale centrata sui vantaggi
turistici per convincere della necessità dell’opera e forse anche un accenno
progressista alla modernità costituirà un buon argomento. Ciò che sgomenta sono
comunque le tesi: “Dall’aeroporto non inquina “a “ il numero dei decibel e
inferiore a quello dei camion e soprattutto dei treni merci “ se poi
aggiungiamo che l’hangar è una necessità “ (è già in costruzione per chi non lo
sapesse) e che “finalmente i bolzanini potranno andare in ferie da Bolzano” il
giochetto è fatto. Non dobbiamo essere illusi è evidente che l’economia non è
al servizio della collettività ma la collettività pienamente asservita
all’economia. Bene, considero che la valutazione d’impatto, la salute dei
cittadini siano aspetti del tutto secondari e fondamentalmente irrilevanti.
Azzardo gli esiti della mediazione: “L’aeroporto certamente apporterà un
contributo in termini d’emissione di gas tuttavia limitata; in parte potrà
risentire la popolazione che vive nei pressi ma sarà possibile attraverso
alcuni accorgimenti limitare i danni, fra questi l’utilizzo di moderni
areoveicoli in grado di limitare sia l’emissione dei gas stessi che la
rumorosità”. E ancora diranno : “ Occorre, altresì pensare che la vicinanza
dell’aeroporto ridurrà l’utilizzo dei veicoli che attualmente ,per fruire dei
voli ,attraversano parte della provincia per recarsi a Monaco o Verona” (mica
ti dicono che anche dal Trentino si muoveranno in macchina per prendere
l’aereo). “Indubbiamente l’aumento dei voli determinerà un rientro del deficit
e soprattutto l’economia nel suo insieme ne trarrà beneficio “ (più posti di
lavoro per la popolazione e bla bla bla…) quindi: si faccia. Ora ciò che non
dicono e su questo mentono, spudoratamente mentono, sono le prospettive quando
crei un impianto lo vuoi sfruttare al massimo ed oggi dici 10 aerei in media il
giorno e domani diventano 30; ciò che non dicono è che presumibilmente vi sarà
un interesse anche per il trasporto delle merci, ciò che non dicono è che hanno già deciso ma ….Bolzano è una
bella città e anche i suoi vicini paesini
peccato che sia in una conca buona sgasata a tutti.
Marina Ferrari
Laives
17/05/2007 Omnibus für Direkte Demokratie
Zur Zeit ist der Omnibus
für Direkte Demokratie in Südtirol unterwegs. Diese Gelegenheit bietet den
interessierten Bürgerinnen und Bürgern nicht nur die Möglichkeit, für die
laufenden Volksinitiativen zu unterschreiben, sondern auch, mit den Mitgliedern
des Vereins "Mehr Demokratie" aus Deutschland, die den Omnibus
begleiten, über ihre Erfahrungen zu diskutieren. Besonders in Bayern und Hamburg
hat sich durch den direkten Einsatz der Bevölkerung in Dingen Bürgerrechte und
Mitsprache viel getan. Vor zwei Wochen hat der bayrische Minister Beckstein
sich in der Cusanus-Akademie in Brixen lobend über die Instrumente direkter
Demokratie ausgesprochen. Es sieht so aus, als würde direkte Demokratie
tatsächlich ein Mittel gegen Politikverdrossenheit sein, und als würde
verbindliche Mitsprache eine Brücke bauen können über den Abgrund, der auch bei
uns oft zwischen Wählern und Gewählten zu spüren ist. Wäre das nicht
wünschenswert?
Sybille Tezzele Kramer Montan
15/05/2007 Flughafen/Argumentationsnot
(Argumentations)not macht
erfinderisch. So wird der Flughafen von manchen Lobbysten gar als
Umweltinvestition etikettiert, da er angeblich den Autoverkehr verringere. Aber
armer Flugpassagier, auf den kein Auto wartet: Er landet nämlich in der
"öffentlichen Verkehrswüste". Der Zug fährt direkt vor der Nase
vorbei: St.Jakob hat zwar einen Flughafen aber noch immer keine Zughaltestelle.
Also beschwerliches
Kofferschleppen zur Bushaltestelle in die Industriezone. Dort: kein
Fahrkartenautomat, kein Wetterschutz, nicht einmal eine Wartebank. Und zu den
Nachtflügen auch kein Bus mehr.
Martin Schweiggl, St. Jakob/Bozen
10/05/2007 Weltklimabericht Flughafenausbau
Gemäß Teil 3 des
Weltklimaberichtes hat die Menschheit noch ganze acht Jahre Zeit, die
Voraussetzungen für eine wirksame Reduktion der Treibhausgase zu schaffen. Das
heißt de facto, die ersten Maßnahmen sind sofort zu setzen. Unter diesen
Umständen den Bozner Flugplatz auszubauen und den Flugbetrieb zu potenzieren,
wäre die falscheste Maßnahme überhaupt - gilt der Flugverkehr doch als
Klimakiller Nummer eins. Landeshauptmann Durnwalder und seine Crew hätten jetzt
die optimale Gelegenheit, ohne Gesichtsverlust aus den Ausbauplänen
auszusteigen. Denn dass der Schutz des Klimas Vorrang vor den wirtschaftlichen
Interessen unserer Industriellen und Hoteliers haben muss (wobei diese sich gar
nicht einig sind, dass es den Ausbau wirklich braucht), müsste mittlerweile
auch den verstocktesten Wirtschaftsschädeln einleuchten.
Die Politiker von heute
entscheiden über die Lebensbedingungen unserer Kinder und Enkel morgen. Im
Interesse dieser kommenden Generationen wünsche ich mir eine Rücknahme der
Ausbaupläne. Eine Entscheidung angesichts neuer Fakten rückgängig zu machen,
zeugt nicht von Wankelmut, sondern von Verantwortungsbewusstsein und
Lernfähigkeit.
Maria
Hechensteiner, St. Pauls
07/05/2007 Referendum 10
giugno, ultimo giorno!
Molti di noi sono contrari all’aeroporto! Chiediamo più democrazia
e coinvolgimento nelle grandi decisioni politiche. Quotidianamente contribuiamo
però con i nostri soldi, contro la nostra volontà e quindi in maniera molto
“democratica” al mantenimento di quest’infrastruttura deficitaria. E’ molto
semplice no? A questa situazione d’impotenza e all’opinione purtroppo molto
diffusa nella nostra Provincia che il grande Luis ha in sostanza già deciso,
possiamo ancora dare, tutti uniti, un bel colpo di timone. Qui ci sono in gioco
la salute di tutti gli Altoatesini (!) e lo sperpero dei nostri soldi.
Alternative? Continuiamo a dare il nostro contributo “volontario”, teniamoci i
voli di linea, ne riceveremo molti di più, ovviamente tanti nuovi voli charter
(altrimenti la nostra economia va a rotoli) e, prossimamente, forse anche una
“Fly-Trans” per il trasporto merci in tutta Europa, perché una flotta di camion
per il trasporto su strada esiste già. In questo modo si potrebbero trasportare
merci in tempo reale ed in modo razionale! Poco importa se il pedaggio
autostradale aumenta, tanto la benzina per
i voli non è tassata! A proposito, avete mai sentito parlare tanto di
classi EURO degli aeroplani e di quali porcherie ci “gocciolano” sulle nostre
teste?
Mi chiedo, se noi Altoatesini “ribelli e contrari” siamo veramente
un gruppo di poveri “montanari”, solo perché non vogliamo l’aeroporto e ci
battiamo per la tutela dell’ambiente e
la nostra sacrosanta salute?
Gardener Oskar, Leifers
04/05/2007 Volksbefragungen; 10. Juni, letzter Tag!
Viele von uns sind gegen
den Flugplatz, für mehr Demokratie und mehr Mitspracherecht. Tag für Tag tragen wir aber gegen unseren Willen, also
auf ganz „demokratische“ Art und Weise, mit unserem Steuergeld, zum künstlichen
Erhalt dieser maroden Einrichtung bei. So einfach läuft das! Die im Land leider
weit verbreitete Meinung, dass der Luis längst
schon alles entschieden hat, könnten wir dieses Mal gemeinsam noch
ändern und dieses allgemeine Ohnmachtgefühl endlich abbauen! Es geht um die
Gesundheit und das Steuergeld aller (!) Südtiroler. Alternative? Wir „spenden“
fleißig weiter und immer mehr, behalten die Linienflüge, bekommen neue dazu,
neue Charterflüge sowieso (sonst „stirbt“ unsere Wirtschaft) und, demnächst, voraussichtlich
auch noch eine „Fly-Trans“ für europaweite Frachttransporte, denn eine
Transportflotte auf Rädern haben wir ja schon. So könnten auch Waren noch
besser und noch schneller verfrachtet werden. Die Erhöhung der Maut für LKWs
kann kommen, das Flugbenzin ist ja steuerfrei! Übrigens, sprechen die
Befürworter etwa über Euroklassen der Flugzeuge und über den Dreck, der auf
unsere Köpfe niederprasselt?
Sind und bleiben wir
Südtiroler tatsächlich ein armes „Bergtschögglvolk“, wenn wir den Flugplatz
ablehnen, weil uns die Gesundheit und die Umwelt heilig sind?
Gardener Oskar, Leifers
23/04/2007 Appell an alle Südtirolerinnen und
Südtiroler (Dolomiten 27/04/2007)
Der AVS Sektion Unterland
hat sich in einer Resolution gegen den Ausbau des Flugplatzes ausgesprochen. In
einer Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Lebenswertes Unterland erfuhr ich
kürzlich von konkreten bedenklichen Daten und Fakten bezüglich den Folgen einer
Zunahme des Flugverkehrs. Es würde mich wirklich interessieren, ob die Mehrheit
der Südtirolerinen und Südtiroler angesichts des Wissens um die Folgen für
Natur und Umwelt und für die Gesundheit der Menschen im Unterland dieses Tal
bedenkenlos opfern würden, nur weil die Probleme sie nicht selbst direkt
betreffen. Diesen Einwand höre ich manchmal im Zusammenhang mit der
Unterschriftensammlung für eine Volksabstimmung zum Flugplatzausbau. Wobei es
ja gar nicht stimmt, dass der Ausbau sie nicht direkt betrifft: sind es doch
die Steuergelder des gesamten Landes, die in den Ausbau fließen würden. Ich
jedenfalls glaube an ein solidarisches Südtirol und appelliere an alle: setzen
wir gemeinsam dieses friedliche Zeichen der Bürgermündigkeit, agieren wir
souverän und entschlossen, wagen wir mehr Demokratie mit einer Unterschrift für
die Volksabstimmung, denn das heißt nichts weniger als dass wir Bürgerinnen und
Bürger diesmal mitreden möchten!
Sybille Tezzele Kramer Montan
20/04/2007 Leiferer, wacht auf! (Dolomiten
26/04/2007)
Am 19. April fand im „Don-Bosco-Saal“ in Leifers ein
Informationsabend mit den örtlichen Verwaltern zum Thema „Flugplatz und Direkte
Demokratie“ statt. Anwesend waren vielleicht an die dreißig Personen, davon
mehr als die Hälfte Vortragende, Gemeindeverwalter (einschließlich
Bürgermeister) und Aktivisten. Welch ein
trauriger Anblick! Wo waren an diesem Abend die „besorgten“ Leiferer und unsere
Vertreter der deutschen Sprachgruppe, wo sind sie geblieben? Wundern wir uns
nicht, wenn die 13.000 Unterschriften voraussichtlich (wie es scheint) auf der
Strecke bleiben und uns in Zukunft billige und klapprige „Spirituskocher“ mit allem Scheiß aus der
Luft bescheren.
Trotzdem gebührt ein großes
Lob vor allem den unermüdlichen Kämpfern der verschiedenen Umwelt- und
Initiativgruppen. Unsere Nachbarn im Südtiroler Unterland rühren sich
beispielsweise gewaltig und machen es uns Leiferern vor, wo es eigentlich lang
geht. Hat die Leiferer Bevölkerung etwa alleine die wahre Gefahr und die
Zeichen der Zeit nicht erkannt? Wird schon sein, weil der Flugplatz so weit weg
ist und Start und Landung der Flieger die Messgeräte ohnehin nicht ansprechen
lassen(!). Eh gut, dass man Vieles, was von den „umweltfreundlichen“ Flugzeugen
hinten ausgepustet wird, nicht schmecken und riechen kann!
Gardener Oskar, Leifers
13/04/2007 Der Flugplatzausbau
Weil er die Luft zusätzlich
belastet - weil so viele Steuergelder hineinfließen, die an anderen Stellen
eingespart werden müssen - weil die angegebenen wirtschaftlichen Vorteile nicht
wirklich nachvollziehbar sind - weil nicht vorstellbar ist, was das für das
betroffene Gebiet konkret bedeuten würde (Lärm, Sicherheit, Verkehr,
Luftverschmutzung): aus diesen und anderen Gründen stehen viele Menschen dem
geplanten Ausbau des Flugplatzes skeptisch gegenüber. Im Gespräch zu diesem
Thema ballt hie und da einer zornig und zugleich resigniert die Faust gen Bozen
und poltert: "Man kann eh nichts mehr tun! Das ist alles längst
entschieden!" Vielleicht hat tatsächlich "Jemand" längst, für
sich, entschieden, aber das ist nicht die entscheidende Entscheidung! Denn
entscheidend ist, wieviele Menschen jetzt für eine Volksabstimmung zum
Flugplatzausbau unterschreiben - in allen Gemeinden Südtirols und an den
Unterschriftenständen. Dass das etwas vollkommen Neues ist, dass es sich nicht
um eine der üblichen Protest-Unterschriftensammlungen handelt sondern dass sie
rechtliche Relevanz hat, ist das ganz Besondere dabei! Noch zwei Monate, dann
wird sich zeigen, wieviele sich der Herausforderung eines verbindlichen
Referendums stellen möchten.
Sybille Tezzele
Kramer Montan
13/12/2006
Sulle scie che
gli aerei lasciano in cielo
In una lettera al
giornale di sabato 9 dic., il sig. Caldana parla delle scie che gli aerei
lasciano in cielo. Le possiamo vedere sempre più spesso, ultimamente. Sono
chiamate scie di condensazione, per via del vapore acqueo che le rende
visibili, ma se vogliamo sapere di che cosa sono fatte, si trova una possibile
risposta nel libro “Cloudspotting” di Gavin Pretor-Pinney (2006), secondo cui:
“I gas di scarico degli aeromobili non contengono solo vapore acqueo. Gli altri
componenti includono anidride carbonica, ossido di zolfo e di azoto,
idrocarburi, ossido di carbonio, residui di combustibile e microscopiche
pagliuzze di fuliggine e di metallo”.
L’anidride carbonica
contenuta negli scarichi degli aerei è notoriamente considerata una delle cause
di quel complesso fenomeno che si chiama effetto serra, e quindi del
riscaldamento globale: quello che fa sciogliere i ghiacciai e le nevi perenni
anche sulle nostre Alpi, per intenderci. Nel calcolo della produzione di gas
serra, necessario ai governi per sapere quanto vale l’apporto nazionale al
riscaldamento globale, si stima che il traffico aereo ne produca come minimo il
10%. Bisogna cercare di essere veritieri, su questi dati. Poi ci sono gli altri
inquinamenti, che colpiscono in modo svariato.
Perciò è fuorviante che
gli esponenti di alcune forze economiche locali continuino a minimizzare,
dichiarando che aumentare il volume del traffico aereo sia innocuo e che vada
accettato per il bene dei loro profitti o dell’economia. E non si tratta
neppure di scontro fra mentalità rurale o urbana, ma di comprendere la realtà
dei danni che certe scelte comportano.
A.
S.
Bolzano
11/12/2006 HGV „der Flughafen tragt in geringer Maße
zur Verschmutzung bei.
Nach seiner letzten Versammlung hat der Vorstand des
Hotel- und Gastwirteverbandes (HGV) eine Mitteilung herausgegeben. Darin wird
gesagt, dass der Flughafen in geringem Maße zur Verschmutzung beiträgt. Wir
möchten dem oben erwähnten Vorstand zur Kenntnis bringen, dass die durch den
Flugverkehr verursachte Belastung ein ernsthaftes Problem ist. Damit
beschäftigt sich inzwischen auch die Europäische Union mit der Planung
weltweite Maßnahmen.
In weniger Tagen wird man über einen Vorschlag zur
Reduzierung der CO2-Emissionen im europäischen Luftverkehr diskutieren. Der
Vorschlag stammt vom Griechen Stavros Dimas, dem Europäischen Kommissar für
Umweltfragen, mit dem Ziel, die Europäischen Mitgliedsstaaten an das Protokoll
von Kyoto anzugleichen. Weitere Auskünfte findet man auf der Internet-Webseite www.noareibz.it.
In Südtirol unternimmt die Landesregierung vieles um
werbemäßig darzustellen, wie vorbildlich sie sich um Umweltfragen bemüht. Dabei
bewegt sie sich in die Gegenrichtung zur Europäischen Gemeinschaft. Man
versucht den Flugverkehr zu fördern im Namen eines Fortschrittes, der nur
einigen wenigen Menschen mehr Profit bringt. Auf der anderen Seite hat dies nur
Belastungen für alle anderen zur Folge.
Alessandro
Cosi (S.Jakob)
Maria
Johanna Pechlaner (Bozen)
Anna Schgraffer (Bozen)
Monika Kittel (Bozen)
Boatto
Laura (S.Jakob)
03/12/2006 Referendum
contro i finanziamenti all'aeroporto; l’assessore Widmann insulta gli
ambientalisti.
Leggo
sulll’Alto Adige del 29/11/2006; Durissimo l’assessore Thomas Widmann “Vogliono
farsi campagna elettorale, altrimenti il referendum si farebbe subito e non nel
2009, dopo le elezioni. Sono poco seri.”
Se
c’è qualcuno di poco serio, forse, è proprio lo stesso Assessore Widmann!
Forse
il sig. Assessore ha scordato che esiste una legge del 18 novembre 2005, n. 11 che prevede dei tempi
tecnici per l’indizione del referendum e che questi tempi non sono
assolutamente influenzabili da chi promuove il referendum?
Alessandro
Cosi
S.
Giacomo
27/11/2006 Hgv “l’aeroporto rappresenta una fonte
d'inquinamento minima”
Il 23/11/2006 l’Alto Adige ha pubblicato un comunicato del
direttivo dell’Hgv nel quale si dice che l’aeroporto rappresenta una fonte
d'inquinamento minima. Vorrei portare a conoscenza di questo direttivo che
l’inquinamento dovuto al traffico aereo è un problema serio del quale si sta
anche occupando la commissione europea. Tra pochi giorni si discuterà una
proposta di riduzione delle emissioni del responsabile europeo per l'Ambiente,
il greco Stavros Dimas, per allinearsi al protocollo di Kyoto. Maggiori
informazioni sono reperibili sul sito “www.noaereibz.it”.
In Alto Adige invece, in
netta contraddizione con la politica ambientale che viene ampliamente
pubblicizzata dalla Provincia Autonoma (vedi “Casa Clima e Aria Pulita”) e in
controtendenza con quanto sta accadendo a livello
comunitario, si cerca di incentivare l’uso dell’aereo in nome di
un Progresso che porterà un aumento del reddito per pochi a fronte di un
disagio per tutti gli altri.
Cosi
Alessandro
23/11/2006 Prolungamento dell’aeroporto e protocollo di Kyoto.
La questione dell'ampliamento dell'aeroporto di S.Giacomo non è
una semplice questione di prolungamento di una pista d'asfalto, come scrivono
certi giornalisti male informati. Altri giornalisti certo meglio informati,
come quelli di alcuni giornali nazionali, ci fanno sapere che la Commissione UE
per l'applicazione del protocollo di Kyoto sta realizzando un documento
ufficiale che riguarda proprio il traffico aereo e l'inquinamento da esso
causato nonchè i (cospicui) rincari di prezzo delle tariffe che dovranno essere
applicati di qui a qualche tempo per bilanciare il potente contributo
all'effetto serra. Secondo notizie tratte dal documento della UE e riportate
dai suddetti giornalisti, il 10% dell'effetto serra è provocato dalle emissioni
degli aerei. Altro che striscia di asfalto.
A.S.
Bolzano
23/11/2006 Feinstaub
und Fliegen (FF-Online Ausgabe Nr. 47)
Warum
wird bei den Maßnahmen gegen Feinstaub nie über den Flugverkehr gespro- chen?
Die Gemeinde Bozen hat nun den Ver- kehrsplan zur Feinstaubverminderung in
Bozen und Umgebung vorgestellt. Es sollte das Verursacherprinzip gelten. So
recht, so gut. Ich frage mich nur, ob da der Flugverkehr in Bozen auch
einbezogen wurde. Insbeson- dere wenn es eine neu verlängerte Startbahn geben
sollte und täglich bis zu 10 Flugzeuge landen und starten sollten. Laut meiner
Info verursacht ein Jumbo beim Start so viele Ab- gase wie 5.000 Autos
zusammen. Die Gemeindeverwaltung denkt sogar dar- an, Öfen mit festen
Brennstoffen zu verbieten. Von einem Flugverbot habe ich nichts gehört. Ist mir
da was entgangen? Oder hinterlässt der Auspuff der neuen Propellermaschinen
oder Düsentriebwerke keine Feinstäube mehr? Könnte bitte ein
Gemeinderatsmitglied mir erklären, wie sich der normale Bürger verhalten soll,
wenn die hohe Sozialschicht mit dem Flugzeug abhebt und jedes Mal eine
Feinstaubwolke hinterlässt, während die Minderbemittelten im Winter nicht mehr
den eigenen Ofen heizen dürfen geschweige mit einem älteren Fahrzeug unterwegs
sein dürfen?
Walter
Raas,
Bozen
15/11/2006 La conferenza dei Lombroso 2
Oggi era sul giornale una lettera di un esponente di
Ambienteesalute che mi è piaciuta moltissimo. La conferenza del Lombroso è
stata da lui giustamente considerata per quello che era, un' occasione di
informazione che tutti gli abitanti, ma prima di tutto i decisori, dovrebbero
cogliere...al volo. Una valutazione
seria e credibile dell'impatto sull'ambiente dovrebbe assolutamente tenere
conto della necessità ormai improrogabile di abbattere ovunque i gas serra
nell'atmosfera, oltreché di tutti gli altri fattori a carico della nostra
salute, naturalmente. Quindi, un vero e serio comitato di esperti dovrebbe
comprendere prima di tutto scienziati come questo climatologo, e informazioni
provenienti dalla Conferenza di Nairobi.
A.S.
10/11/2006 La conferenza dei Lombroso 1
Un Assessorato provinciale insieme all'organizzazione CEDOCS ha
organizzato la conferenza del climatologo Lombroso (il 9 nov. '06). Ne risulta
una chiarissima e piena conferma del richiamo ad abbattere le emissioni di gas
serra nell'atmosfera. A Nairobi è in corso la Conferenza mondiale dell'ONU sui
problemi del clima. Ora vorrei che queste notizie fossero ben presenti a coloro
che prendono le decisioni economiche... e che spendono i nostri soldi per far
venire qui i mediatori.
A.S.
Bolzano
08/11/2006 Invito per il
Presidente della Provincia Durnwalder e gli assessori Widmann, Mussner e
Laimer.
La Provincia Autonoma di Bolzano
organizza una conferenza sul cambiamento del clima dovuto all’inquinamento.
(09/11/2006 ore 18.00 presso la scuola professionale di via S. Geltrude)
Spero che i sig.ri Durnwalder,
Widmann ,Mussner e Laimer trovino il tempo per
partecipare alla conferenza e inizino a preoccuparsi seriamente del
futuro che stiamo dando ai nostri figli.
Mi risulta infatti incomprensibile
che una stessa amministrazione da una parte organizzi questo tipo di incontri,
che faccia propaganda politica con paroloni quali “casa clima” e “aria pulita”
e dall’altra imponga con arroganza progetti ad altissimo impatto ambientale e
che il cittadino non vuole.
Mi riferisco alle strutture che
sorgeranno tutte nella zona Bolzano-Laives già gravemente minacciata
dall’inquinamento dell’autostrada e del traffico cittadino; aeroporto, centro
guida sicura, centro di collaudo, pista di gokart e
motocross e inceneritore provinciale.
Alessandro Cosi
30/10/2006 No all’aeroporto, la
popolazione ha altre priorità! (Alto Adige 30.10.2006)
Leggo sull’Alto Adige del 28/10/2006
che Widmann è seccato dalle “critiche fatte da persone che hanno orecchiato qualcosa
al bar” e consola il povero Baumgartner che minaccia di andarsene. Il sig.
Widmann dovrebbe ricordarsi che come dice un famoso comico è un nostro
dipendente e deve prestare ascolto a tutti e non alle solite lobby e se queste
persone “parlano a vanvera” deve preoccuparsi di fare informazione. Perchè non
spiega esattamente come stanno le cose?
Perchè non viene fatta una seria valutazione ambientale e strategica? Ci
racconta che 9 aerei/giorno inquinano meno dell’autostrada. Battuta molto
confortante per gli abitanti della zona, perchè non ci fa abitare i suoi figli
nella nostra magnifica vallata. Abbiamo tutto quello che serve per respirare
una boccata d’aria buona, un’inceneritore che viene descritto alla pari di un
depuratore d’aria, un aeroporto con aerei che non inquinano, l’autostrada, la
ferrovia e un parco naturale che è stato completamente cementificato e
trasformato in una serie di piste per il divertimento di Widmann, grande
appassionato di sport a motore.
La popolazione ha problemi molto più
importanti che vanno risolti prima di costruire piste di gokart ed aeroporti.
Risolviamo ad esempio il problema della mobilità e del relativo inquinamento.
Bastano poche gocce di pioggia per bloccare la viabilità in tutta la città ma
in compenso sarà possibile fare un bel volo al mar Rosso o divertirsi a fare
del motocross al centro di guida sicura. I mezzi di trasporto pubblici sono
assolutamente inadeguati e chi si azzarda a prendere la bici oltre a rischiare
costantemente la vita si fa delle belle inalazioni con i gas di scarico delle
auto e dei camion in colonna che deve superare, si “superare!” perchè a
tutt’oggi S. Giacomo non ha ancora una ciclabile.
Laura Boatto
15/10/2006 A Bolzano
l’inceneritore e Laives l’aeroporto (Alto Adige XX.10.2006)
Vorrei replicare all’articolo di
Paolo Campostrini apparso in prima pagina sull’Alto Adige del 10/10/06. Mi
sembra che il sig. Campostrini abbia le idee alquanto confuse specialmente
quando dice che ciascuna comunità si deve assumere il proprio peso sociale; se
Bolzano si carica sulle spalle il peso di bruciare i rifiuti di Laives, Laives
non può tirarsi indietro di fronte all’ampliamento dell’aeroporto.
Queste strutture impattano su tutta
la conca. Dobbiamo ricordarci che per la particolare conformazione del
territorio tutto quello che produciamo ce lo teniamo. Come dimostrato dalle
analisi sull’inquinamento nell’inverno scorso, le campagne della Bassa Atesina
sono inquinate esattamente come la città di Bolzano. Le correnti d’aria che
circolano infatti non fanno altro che distribuire uniformemente in tutta la
vallata il risultato del nostro Progresso.
Siamo tutti a rischio, specialmente
i nostri figli!
Chi abita questa regione ha scelto
la qualità della vita e ora non gli si può imporre il Progresso.
S.Giacomo
29/09/2006 Aeroporto. Cerchiamo
un po' di pace anche in Bassa Atesina (Perchè inquinamenti a noi e
interessi a loro?)
Gli abitanti della Bassa Atesina
hanno utilità di un aeroporto più grande?
La risposta netta è NO.
Aeroplani più grandi inquinano di
più?
La risposta è SI.
Un buon amministrare si preoccupa
della salute dei propri cittadini?
La risposta è ancora SI.
Un buon amministratore consulta
democraticamente i propri cittadini per interventi (sensibili) sul loro
territorio?
La risposta è certamente SI.
Il Presidente della Provincia di
Bolzano da pochi giorni ha compiuto 65 anni. Dall'intervista effettuata da
Francesco Clementi e pubblicata sul Corriere dell'Alto Adige del 21-09-06 si
può leggere:
“Non so se entrerò nella storia di
questa provincia, ma vorrei che l'era Durnwalder fosse ricordata come un
periodo di anni felici”
Presidente Durnwalder, quale regalo
vorrebbe per il suo compleanno?
“Un po' di buonsenso da parte di
tutti, in modo da portare avanti i programmi ...”
Un amico dell'autonomia come Giulio
Andreotti dice che il potere logora chi non ce l'ha. Lei si sente un pò
logorato o no?
“Tutti siamo contenti se abbiamo un
certo potere per fare le cose. Chi ha il potere e non lo usa nell'interesse
di tutti è un (*********), perchè avrebbe la possibilità di fare e non lo
fa ...”
Fermiamoci qui.
Gli abitanti aspettano, semplicemente, di essere
consultati. Preoccupati per promesse, precedenti, non mantenute e promesse
nuove piuttosto inquietanti, si aspettano un atto di coraggio e di buon
senso - a favore, una buona volta, - dei cittadini e non delle Lobby
provinciali che nulla hanno a che fare con il ridente territorio della Bassa
Atesina.
Questo potere, una volta tanto,
potrebbe essere veramente usato nell'interesse di tutti, di tutti coloro che
nelle proprie case possono cogliere momenti di felicità famigliare, di pace e
serenità
San Giacomo
14/09/2006 Lettera inviata al Presidente della
Giunta tramite il forum messo a disposizione della cittadinanza e rimasta
tutt’ora senza risposta.
Oggetto: Ampliamento dell'aeroporto
di Bolzano
Erg. Sig. Presidente della Giunta
provinciale,
Le scrivo per esprimere la mia seria
preoccupazione per quanto sta succedendo. Sono padre di due bambini e vivo a
San Giacomo. Quale futuro ci aspetta?
Quali saranno le prospettive di vita?
L’ampliamento fatto nel ’97 è stato
un completo fallimento, ora ci volete riprovare?
Ritengo che il denaro pubblico che
Lei amministra debba essere speso pensando al pubblico interesse e non
all’interesse economico di pochi.
Sono veramente deluso da come questa
Amministrazione sta affrontando il problema e Le assicuro come me anche
tantissima altra gente.
Alessandro Cosi
A Bolzano infuria il dibattito
sul nuovo inceneritore e i suoi possibili effetti sulla salute dei cittadini.
Nessuno parla però dell'inquinamento prodotto dall'aeroporto. Non mi riferisco
solo a quello acustico,
ma anche a quello atmosferico.
Quali sono gli effetti di un elevato numero di voli sulla qualità dell'aria che
respiriamo? Abito vicino all'aeroporto e di frequente dopo l'atterraggio di un
aereo si sente chiaramente la puzza dei gas di scarico. Con 3 voli al giorno
non ci si fa caso, ma se dovessimo avere 3 voli all'ora invece quale sarà
l'impatto sui nostri polmoni?
A. Jiellici
Stimatissimo signor Sindaco di Bolzano!
E' in prima pagina la notizia che si prevede l'ampliamento dell'aeroporto di S.
Giacomo, con l'allungamento della pista e l'aumento del numero di voli e della
grandezza degli aerei.
Ci rivolgiamo a lei, signor Sindaco, perché siamo convinti che la questione non
sia strettamente limitata all'area di S. Giacomo e Laives, ma riguardi tutta la
nostra conca, la città con i suoi sobborghi; e in tal senso pensiamo che non
solo la popolazione di Laives ma anche quella di Bolzano, e quindi la sua
amministrazione, abbiano qualcosa da dire in proposito.
Aerei più grandi e più numerosi che sorvolano la zona in fase di atterraggio e
decollo non costituiscono un fatto irrilevante o sostenibile per chi abita
proprio qui sotto, specialmente all'interno di una conca di monti.
Non occorre essere ambientalisti per sentire il bisogno di riaccendere il
dibattito pubblico su alcune scelte di grande impatto. Tutta la città ha fatto
chiaramente sentire, suddividendosi come sempre accade in diverse
"fazioni", che il traffico di automezzi e l'inquinamento che ne
deriva occupano uno dei primi posti nella lista dei problemi che la città deve
affrontare. Negli ultimi anni, specie d'inverno, è stato questo uno dei temi
più sentiti, e su cui si è giocata anche in buona parte la partita elettorale.
Ora, ormai è già stato da tempo appurato e anche evidenziato che la principale
fonte di inquinamento atmosferico è data dal traffico aereo, seguito dal traffico
automobilistico. Gli aerei inoltre, più grandi sono, più carburante consumano,
e non si tratta di carburante ecologico! Questo vale a livello globale; ma non
dobbiamo pensare che il livello globale non tocchi anche noi, che viviamo qui.
Al contrario. Fa paura pensarlo, ma è così: oggi sappiamo che il mondo non è
infinito e che l'inquinamento e i danni prima o poi si ritorcono contro di noi,
anche se avvengono altrove. Molti, specialmente i giovani, sono coscienti che
"bisognerebbe fare qualcosa", gli studenti delle medie ormai sanno
che cosa vuol dire "riscaldamento globale", "inquinamento
acustico", e così via. In un'epoca di globalizzazione, perché non
globalizziamo anche la coscienza?
Signor Sindaco, siamo consapevoli che Lei e l'Amministrazione non potete
risolvere "i mali del mondo", ma nel fare qualcosa per aiutarci a
sopravvivere e a vivere, tutti abbiamo un posto e una chance. Una certa
economia pretende di avere sempre il primato su tutto, ma … e se invece al
primo posto venisse la salute della gente?
Le chiediamo di dare ascolto alla voce di moltissime persone che già soffrono,
persone che staranno peggio se ci sarà un ulteriore aggravio di inquinamento
atmosferico, acustico, elettromagnetico. Si può essere d'accordo o no sulla
realtà e l'incidenza di questi fattori: non occorre essere d'accordo su tutto,
basta anche un solo aspetto. Per esempio, l'aria. Per esempio, il clima….. Le
chiediamo di tener conto dei bambini, dei vecchi, delle persone ammalate e
delle persone sane che ci tengono a salvarsi la salute, persone che certo se
potessero se la salverebbero, ma davvero non sanno più come difendersi. La
popolazione della conca, che lo sappia o meno, sta già sopportando:
1)l'autostrada del Brennero; 2) le antenne della telefonia mobile - oltre 200
solo in città - che la legge accetta ma di fatto riserveranno sorprese; 3) le
insopportabili condizioni dell'aria durante il mercatino di Natale e in
generale da ottobre ad aprile - che la legge non accetta …; 4) il primo, tra
breve il secondo e poi forse il terzo inceneritore; 5) la perdita via via più
consistente di aree verdi in senso stretto o comunque di habitat naturale,
legata al bisogno di asfalto, cemento e ancora cemento e allo sviluppo del PIL.
Tutto questo e altro ancora colpisce simultaneamente la salute, cioè la nostra
salute, è un quadro complesso di elementi sfavorevoli che si abbattono sui
nostri organismi, sia in modo diretto, ad esempio con infarti, sia in modo
indiretto: aumentando le cause di distruzione dell'ambiente che ci sostenta.
Attenzione: che ci sostenta, non che ci circonda, poiché l'ambiente non è tutto
intorno a noi, ma è dentro di noi, è la sostanza di cui noi siamo fatti.
Pensiamo che riaccendere il dibattito cittadino (e non ambientalista), non sia
un pericolo ma un'opportunità per fare di meglio: quando 10 anni fa si
procedette all'ampliamento dell'aeroporto, fu promesso (e spergiurato) che mai
in futuro si sarebbe pensato di potenziare e ampliare ulteriormente. Facendo un
po' di conti, era già chiaro allora che il bilancio sarebbe stato deficitario e
che il denaro perso sarebbe stato versato dalle casse pubbliche. Era già chiaro
allora, signor Sindaco. Adesso il presidente dell'ABD si stupisce che
l'investimento non abbia funzionato e, senza un filo di rossore, pretende
ancora di più.
Anche noi allora pretendiamo di più, signor Sindaco. Più attenzione alle
persone e alla loro salute, alle nostre richieste di sviluppare maggiore
coscienza. Questa non è una polemica, ma un invito e un preghiera affinché il
primo cittadino venga incontro ai concittadini nel pensare e nell'affrontare le
questioni che li riguardano.
Grazie e cortesi saluti
Anna Schgraffer - Bolzano
Evi Christoph Keifl - Bolzano
FF-Online:
01/11/2006 über den Kampf für und gegen den Bozner
Flughafen (FF-Online Ausgabe Nr. 44)
Der
geplante Flughafenausbau ist in meinen Augen eine dreiste Täuschung
derBevölkerung und ein Fass ohne Boden.
Erst
vor Jahren wurde mit Studien, Expertengutachten u.a. „belegt“ (siehe damalige Broschüre), dass der nun wiederum zu
erweiternde Flugplatz wirtschaftlich tragfähig und für Südtirol positiv wäre.
Das eindeutige Fazit lautet nun: „Außer Spesen nix gewesen“. Tyrolean weg, Air Alps nur dank massiver Subventionen
startklar, Unternehmertum hat sich zurückgezogen, Betreibergesellschaft dick im
Minus, und anstatt des gewollten Prestiges hat man sich bis auf die Knochen
blamiert.
Der
ehemmalige EU-Kommissar Karel von Miert blieb mit seinem Charter in München
hängen, Landungen in Innsbruck oder Verona wegen Schlechtwetter/technischer
Probleme, halbleerer Flügen usw. Mit einer „kleinen“ Adaptierung
soll nun aber alles gut werden. Wenn die Planungen beim BBT auch so stümperhaft
sind (was ich denke), dann gute Nacht! Überhaupt wird in Südtirol nie derjenige
zur Verantwortung gezogen, der die Entscheidungsgewalt für solch eine
Fehlinvestition innehatte (siehe Spitalserweiterung, Kompostierwerk).
Als
Pendler kann man sich nur mehr verzweifelt an den Kopf greifen, wenn man in
Zeiten der Klimaerwärmung, der Feinstaubdiskussion it Fahrverboten,
Partikelfilter usw. an Flugplatz und Motodrom alias Fahrsicherheitszentrum
denkt. Wenn man mit diesen verschleuderten Geldern endlich ein effizientes
öffentliches Verkehrsnetz mit optimaler Verzahnung vom Brenner bis Salurn und
vom Reschen bis nach Winnebach schaffen würde, wäre Südtirol, dem Tourismus und
der Wirtschaft sicherlich weitaus mehr gedient.
Matthias Gaismair,
Bozen
Ich
finde es nicht in Ordnung, dass die Landesverwaltung Jahr für Jahr Südtiroler
Steuermillionen in einen Flughafen investiert, der wirtschaftlich nie
überlebensfähig war, es nicht ist und es wohl auch niemals sein dürfte! Wenn
27.000 Südtiroler Haushalte in relativer Armut leben, wie aus den Medien zu
entnehmen war, dann sollten wir unsere Energien und unsere Steuermillionen
nicht für ein Prestigeobjekt verschwenden, das nur wenigen betuchten Herren
zugute kommt. Vielmehr müssen wir unser Augenmerk auf das Wohl der
Allgemeinheit richten. Ich darf als Gemeinderat und als Vorsitzender des
SVP-Sozialausschusses Schenna sagen, dass viele unserer Mitglieder nicht mehr
mitkommen, was da eigentlich abgeht. Trotz vorprogrammierten Defizits und des
Widerstandes der lärm- und umweltgeplagten Unterlandler Bevölkerung! Jetzt
wieder 25 Millionen Euro für einen Ausbau? Dann wünschen sich die Macher
einfach 300.000 Fluggäste, und alles wird gut? Das ist ein Märchen, an das ich
nicht glauben kann. Woran ich aber glaube, ist, dass jede Euromillion, die das
Land Südtirol zusätzlich in unsere Familien und in unsere Kinder investiert,
gut und sicher investiert ist. Weniger Flughafen und dafür mehr
Familienförderung, das brauchen die Familien in Südtirol. Wir Südtiroler
sollten lieber auf dem Boden bleiben. Ich glaube, dort haben wir genug zu tun!
Stefan Wieser,
Schenna
Eines
vorweg: Ich bin gegen einen Ausbau des Flughafens, positiv formuliert: Ich bin
dafür ihn zuzusperren. Ein Mediationsverfahren ist der beste Weg, den man jetzt
einschlagen kann. Die Emotionen sind mittlerweile auf allen Seiten so
hochgeschaukelt, dass ich mich wundere, wieso manche Politiker diese Chance
nicht sehen. Das Ziel ist jetzt, dieses Verfahren so durchsichtig und
öffentlich wie möglich zu machen. Lasst die Bevölkerung daran teilhaben. Wie
wäre es mit einem eigenen Forum im RaiSender Bozen, abends nach den Nachrichten
zum Beispiel? Macht dieses Verfahren zum Ereignis! Und das wünsche ich mir von
meinen (Oppositions)politikern, die ich gewählt habe. Hört auf rumzuschreien
und setzt euch für ein transparentes Verfahren ein. Schreibt den Mediatoren und
fragt sie, ob sie mit einem wirklich durchsichtigen Verfahren einverstanden
wären.
Schickt
die Fernsehkameras und die Journalisten mit in die Verhandlungszimmer! Ich will
nicht vor vollendeten Tatsachen stehen. Ich will wissen, wie diese zustande
kommen. Lasst nicht zu, dass jemand Druck ausüben oder beeinflussen kann! Denn
eines sollten die Gegner dieses Flughafens nicht vergessen: Wenn sie wirklich
und ernsthaft von den Argumenten gegen den Flughafen überzeugt sind, dann ist
es klar, wie ein Mediationsverfahren ausgehen muss! Dann tut es mir leid für
alle Liebhaber dieses Flugplatzes! Nicht alle Mediationsverfahren enden so, wie
es sich manch einer vorher vorstellt. Aber bevor ich mich auf die Landebahn
ankette, will ich verstehen. wie die Sachlage sich darstellt. Lassen wir sie
ihre Arbeit machen!
Klaus Egger, Bozen
Mich
erinnert die jetzige Flughafenausbaudiskussion An die vor über 20 Jahren
geführte Diskussion, die Talferbrücke vierspurig auszubauen und einer Autobahn
gleich in die Bozner Innenstadt zu führen. Das kann man sich heute gar nicht
mehr vorstellen, dass jemand so eine wahnsinnige Idee haben konnte. Nur dem
Einsatz engagierter Menschen war es zu verdanken, dass es schlussendlich nicht
zu dem geplanten Ausbau der Talferbrücke kam. In 20 Jahren wird man sich wahrscheinlich
auch nicht mehr erinnern, welchen Mut die damalige Landesregierung im fernen
2006 aufbrachte, um den Flugplatz vollends zu schließen, weil man verstanden
hatte, dass es sich um eine Geldvernichtungsmaschine für wenige Besserverdiener
handelte. Ich gratuliere der Landesregierung schon heute zu dieser
wohlüberlegten Entscheidung.
Gerhard Pitschl, Bozen
25/10/2006 Über
den Kampf für und gegen den Bozner Flughafen (FF-Online Ausgabe Nr. 43)
Oft
muss man doch staunen: Das Klima zu schützen ist sicherlich nicht ganz einfach,
aber einen wirksamen Beitrag zur Klimazerstörung zu leisten ist, wie im Falle
des Ausbaus des Bozner Flughafens, ist offensichtlich ganz schön schwierig. Da
müssen über 20 Millionen Euro investiert, Konflikte mit Bürgerinnen und Bürgern
und den betroffenen Gemeinden in Kauf genommen und letztendlich ein
ökonomisches Desaster riskiert werden. Wahrlich, eine harte Arbeit! Keine Form
des Reisens ist klimabelastender als das Fliegen. So liegt die Entscheidung
über Ausbau oder nicht des Flughafens klar auf der Hand: Wollen wir noch mehr
Wetterextreme, mehr Hitze/Kälte, Trockenheit/Regen, mehr Hagel und Muren,
weniger Schnee im Winter und einen beschleunigten Rückgang der Gletscher, dann müssen
wir das Fliegen weiter fördern. Wollen wir keinen zusätzlichen Beitrag zu all
diesem leisten, dann müssen wir, soweit möglich, auf weniger
klimazerstörerische Mobilitätsformen setzen.
Tony
Blair und der niederländische Ministerpräsident Jan Peter Balkenende haben im
Vorfeld des gerade abgehaltenen EU-Gipfels in Lahti vor dramatischen Folgen der
Erderwärmung gewarnt und sofortige Schritte gegen den Klimawandel gefordert: „Wir haben ein Zeitfenster von 10 bis
15 Jahren, um die Schritte zu gehen, die wir brauchen, um ein Umkippen in eine
Katastrophe zu vermeiden“. Klare
Worte, und welche Schlüsse ziehen wir daraus?
Hans Glauber, Bozen
18/11/2006 Über den Kampf
für und gegen den Bozner Flughafen (FF-Online
Ausgabe Nr. 42)
Fünfhundert
Prozent mehr Flugpassagiere bis 2010! Aus dem Eliteflughafen und
Politikerprivileg soll endlich ein echt sozialer Volksflughafen für die
dringenden Flugbedürfnisse der breiten Volksschichten werden. Echt Volkspartei
eben!
Martin Schweiggl, St.
Jakob/Bozen
Die
Bozner Flughafenbetreiber und die Landesregierung sind derzeit bemüht, die
Umweltauswirkungen des Flugverkehrs kleinzureden. Doch abgesehen von der
Verharmlosung des Klimakillers Flugverkehr und der Beschwichtigung in Sachen
Fluglärm, ist es seltsam, dass die so auf Nachhaltigkeit bedachten Politiker
nie einen Zusammenhang mit dem Bennerbasistunnel herstellen. Wenn dieser in
frühestens 10 Jahren in Betrieb geht, wird er sowohl den Waren- wie den
Personentransport in unser Land weiter beschleunigen. Die rasche und bequeme Erreichbarkeit
Bozens per Bahn von München, Innsbruck und Verona mit ihren internationalen
Flughäfen wird nochmals verstärkt. Eine Stunde Innsbruck-Bozen per Bahn
entspricht ja bereits der Zeit, die man für einen Inlandflug allein für die
Anfahrt zum Flughafen und das Einchecken benötigt. Somit wird ein
Regionalflughafen zur unmittelbaren Konkurrenz zur durch den BBT beschleunigten
Bahn. Andererseits steht das Unterland vor dem Risiko, eine unterirdische
Zulaufstrecke zum BBT vor allem wegen der unsicheren Finanzierung erst
wesentlich später als den BBT zu erleben (die ff schrieb von einem Zeitpunkt um
2030). Das Land wird notgedrungen beim Bau und Lärmschutz der Zulaufstrecken
mitfinanzieren müssen. 22 Landesmillionen für den Flughafenausbau und die jährlichen
Zuschüsse für seinen defizitären Betrieb gehen also ab von einer möglichen
Mitfinanzierung dieser mittelfristig unvermeidlichen Investitionen. Die
Unterlandler werden vor der paradoxen Situation stehen, den Lärm des
BBT-Bahnverkehrs ertragen zu müssen, dafür aber jederzeit per Charterflug von
Bozen in den Urlaub abheben zu können. Ein schöner Trost.
Thomas Benedikter, Bozen